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Hat die Eigenauskunft Folgen für die Bonität?

Die Bonität ist für viele Menschen ein relevantes Thema – doch welche Folgen hat die Anfrage einer Selbstauskunft?

Viele Verbraucher, die auf ein Online-Konto ohne Schufa setzen, stehen mit der Auskunftei aus Wiesbaden auf dem Kriegsfuß. Das Misstrauen sorgt oft auch dafür, dass man annimmt, dass einem die Schufa im Prinzip in allen Lebensbereichen ein Bein stellen möchte. Doch so schlimm ist es nicht, denn die Schufa ist klaren Regeln unterworfen. Auch deshalb kann man völlig problemlos und ohne jegliche negativen Folgen eine Selbstauskunft beantragen. Dies ist wichtig, denn Verbraucher sollten auf keinen Fall vor der Eigenauskunft zurückschrecken, da einem diese sehr wichtige Hinweise geben und einem auch dabei helfen kann, die eigene Bonität wieder in den Griff zu bekommen.

Selbstauskunft ist bei allen Auskunfteien kostenfrei

Das neue Datenschutzgesetz sorgt dafür, dass die Selbstauskunft bei allen größeren Unternehmen, die im Bonitätsgeschäft tätigt sind, kostenfrei möglich ist – und jeweils ohne Folgen für die eigene Bonität. Allerdings können Verbraucher die Auskunft nur einmal im Jahr ohne Kosten beantragen, danach fallen Gebühren an. Darüber hinaus bietet zum Beispiel die Schufa auch noch andere Modelle für die Bonitätsauskunft an, etwa über das Internet mit direktem Zugriff oder in verschiedenen postalischen Varianten mit größerem oder kleinerem Umfang – alles gegen Gebühr. In jedem Fall gilt allerdings, dass es keine negativen Folgen für die Bonität gibt, denn die reine Beantragung einer Bonitätsauskunft dient ausschließlich zur Information und darf von der Schufa weder positiv noch negativ gewertet werden. Dasselbe gilt für andere Auskunfteien wie Creditreform.

Datenanfragen bei Unternehmen bleiben folgenlos

Dasselbe gilt auch immer dann, wenn man eine Anfrage bei Unternehmen tätigt. Hier kann man seit dem Inkrafttreten der neuen Datenschutzverordnung ebenfalls anfragen, welche Daten über einen gespeichert sind. Dabei kann es sich um Kundendaten, aber auch Transaktionsdaten handeln. Auch eine solche Anfrage bleibt für die Bonität der Anfragenden folgenlos – Verbraucher, die auf ein Online-Konto ohne Schufa setzen, müssen sich also keine Sorgen machen. Dies ist auch insofern wichtig, dass eine entsprechende Auskunft sehr wichtig ist, sofern man sich für seine Daten interessiert. Wer sich die Daten aushändigen lässt, kann nämlich auch eine Löschung bestimmter oder aller Daten verlangen. All dies ermöglicht das Gesetz und sollte für Kunden jederzeit kostenlos sein. Genauso sind Folgen für die Bonität auch dann ausgeschlossen, wenn man eine solche Anfrage bei einer Bank oder einem Versandhändler tätigt. Nimmt man Unregelmäßigkeiten wahr, kann man sich zudem an örtliche Verbraucherschutzstellen wenden.

Selbstauskunft bei der Schufa besonders wichtig

Experten raten besonders bei der Schufa dazu, so häufig wie möglich – also jedes Jahr – eine kostenfreie Auskunft anzufordern. Die Eigenauskunft gibt einem nämlich nicht nur einen generellen Überblick über die Bonität, sondern zeigt auch auf, welche Einträge erfolgt sind. Das heißt konkret, dass man selbst einsehen kann, welches Unternehmen einen positiven oder negativen Eintrag veranlasst hat. Sofern einem Fehler auffallen, kann man diese so schnell und relativ problemlos löschen lassen. Darüber hinaus kann man einsehen, wie lange entsprechende Einträge noch in der Schufa bleiben, bis sie gelöscht werden. So bekommt man einen deutlich besseren Eindruck davon, wie sich die Bonität entwickelt – dies kann sehr wichtig sein.


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