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Hessische Datenschützer kritisieren die Schufa

Die Schufa ist in Deutschland immer wieder im Gespräch. Aktuell geht es um Datenschutzpannen, die von Verbraucherschützern in Hessen aufgedeckt wurden.

Wie steht es bei der Schufa um das Thema Datenschutz? Diese Frage stellt sich immer wieder, weswegen die größte deutsche Auskunftei von Datenschutzorganisationen seit jeher kritisch betrachtet wird. Ein besonderes Argusauge auf das Unternehmen geworfen haben die Datenschützer in Hessen, welche die Schufa auf Grund ihrer hervorgehobenen Stellung im Bereich der Handelsauskunfteien immer ganz genau im Blick haben. Dabei sind bei einer letzten Untersuchung scheinbar große Datenpannen aufgefallen, die von den Datenschützern äußerst kritisch moniert wurden. Besonders problematisch ist laut dem Datenschutzbeauftragten des Bundeslandes, dass die Schufa Daten teilweise falsch zugeordnet hat. Gerade hier sehen die Datenschützer ein relevantes Problem, da so Verbraucher Probleme mit der Bonität bekommen, ohne etwas falsch gemacht zu haben.

Viele Beschwerden wegen falscher Bonitätsbewertungen

Dass die hessischen Verbraucherschützer zuletzt noch einmal aktiv geworden sind, liegt allen voran an einer großen Zahl an Beschwerden wegen falscher Bonitätsbewertungen. Demnach haben sich viele Verbraucher an die Datenschutzzentrale gewendet und moniert, dass die Schufa falsche Daten über sie gespeichert habe und damit die Bonität negativ beeinflusst sei. In vielen Fällen ist bei der Prüfung aufgefallen, dass die Verbraucher im Recht sind und die gespeicherten Daten tatsächlich so nicht in der Bonitätsauskunft zu finden sein sollten. Die Schufa kümmert sich in einem solchen Fall zwar darum, dass die Daten gelöscht werden – falsche Daten sollten aber eigentlich von Anfang an nicht gespeichert werden. Der Einfluss auf das normale Leben von Menschen kann durch falsche Bonitätsdaten enorm sein.

Erhebliche Beeinträchtigungen durch falsche Datensätze

Besonders kritisch sehen auch die Datenschützer die Problematik rund um falsch zugeordnete Datensätze bei der Schufa. Die negativen Bonitätsinformationen können eine erhebliche Beeinträchtigung darstellen, heißt es von der Stelle in Frankfurt. Gerade deshalb seien Fehler wie diese „nicht zu tolerieren“. Verantwortlich für die immer wieder auftreten Fehler bei der Bonitätsbestimmung machen die Datenschützer die sogenannte manuelle Erfassung von Daten. Dabei geht es um Fälle, in denen ein Bonitätsmerkmal nicht automatisch einem Verbraucher zugeordnet werden kann. In diesen Situationen übernehmen bei der Schufa Mitarbeiter die Aufgabe, die Daten einem bestimmten Verbraucher zuzuordnen. Trotz Computerunterstützung und klaren Vorgaben und zudem hohen Hürden kommt es nach Ansicht der Verbraucherschützer aus Hessen gerade hier immer wieder zu Fehlern, die danach einen sehr großen Einfluss für betroffene Verbraucher haben können.

Verbraucherschützer fordern schnellere Fehlerbehebung

Die Datenschützer monieren allerdings nicht nur, dass die Schufa überhaupt gravierende Fehler mache, sondern auch die langsame und schwierige Aufklärung. Die Schufa gilt als notorisch schwieriger Partner, wenn es um die Löschung von bestehenden Daten geht. Verbraucher müssen sich bei einem Erkennen von falschen Daten zuerst an den jeweiligen Vertragspartner der Schufa, zum Beispiel eine Bank wenden. Erst wenn diese den Fehler bestätigt und diese Information an die Schufa weiterleitet, wird eine Löschung vorgenommen. Das kann teilweise Wochen oder sogar Monate dauern. Verbraucherschützer wünschen sich deshalb, dass die Schufa diese Prozesse beschleunigt und vereinfacht. Das würde allen Verbraucher helfen, egal ob sie beispielsweise bereits auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen oder nicht.


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