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26.08.2019

Immer mehr Armut bei Alleinerziehenden

Altersarmut bei Frauen wird immer öfter zu einem Thema. Eher selten geht es dagegen um Armut bei Alleinerziehenden – dabei ist die Problematik hier sogar noch größer.

Finanzielle Probleme gibt es in Deutschland in allen Altersklassen und allen Schichten, entsprechend setzen auch Menschen jeder Herkunft auf ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa. Doch beim zunehmenden Problem der Armut in Deutschland, sind nicht nur Ältere besonders stark betroffen, sondern auch Alleinerziehende. Eine neue Statistik zum Thema Armutsgefährdung macht deutlich wie groß die Probleme sind: In einem Bundesland ist sogar mehr als jeder zweite Alleinerziehenden-Haushalt von Armut betroffen.

Fast alle Alleinerziehenden kämpfen mit den Finanzen

Die neue Statistik des Statistischen Bundesamtes zeigt deutlich: Finanzielle Probleme sind bei Alleinerziehenden im Prinzip ein tägliches Problem, das bislang unbekannte Ausnahme hat. Laut Destatis liegt die Quote der armutsgefährdeten Alleinerziehenden in Deutschland bei fast 42 Prozent. Selbst in den alten Bundesländern liegt die Quote bei über 40 Prozent, in den neuen Bundesländern (inklusive Berlin) sogar bei über 44 Prozent. Dabei darf man nicht vergessen, dass es sich hierbei bereits um die Zahl derjenigen Verbraucher handelt, die statistisch akut von Armut betroffen sind. Mit finanziellen Schwierigkeiten haben vermeintlich noch signifikant mehr Verbraucher zu kämpfen.

Wenn mehr als die Hälfte der Alleinerziehenden von Armut betroffen sind

Doch die allgemeine Statistik für Deutschland verschönt das Bild noch ein wenig. Ein Blick auf die Bundesländer selbst zeigt noch schrecklichere Zahlen. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die Zahl der armutsgefährdeten Alleinerziehenden-Haushalte bei über 56 Prozent. Das heißt konkret, dass mehr als die Hälfte der Alleinerziehenden akut von Armut betroffen sind. Auch in anderen Bundesländern liegt die Zahl bei knapp 50 Prozent – und erhöht sich zudem von Jahr zu Jahr. Es erscheint nicht einmal unwahrscheinlich, dass in Mecklenburg-Vorpommern schon bald zwei von drei Alleinerziehenden armutsgefährdet sein werden.

Armut wird abhängig vom Einkommen errechnet

Bedenken sollte man allerdings, dass die Statistik in diesem Fall nach einem bestimmten Muster erstellt wurde. So wurde einzig das Einkommen als Gradmesser dafür genommen, ob eine Person von Armut gefährdet ist oder nicht. Dabei wurden – einfach gesagt – die durchschnittlichen Einkommen als Basis herangezogen. Wer unterhalb eines bestimmten Prozentsatzes des Einkommens liegt, gilt im Sinne der Statistik als arm. Diese Metrik ist zwar auch bei anderen Statistiken zum Thema Armut Gang und Gebe, kann allerdings auch das Ergebnis verfälschen, da sie die Lebenshaltungskosten nicht einberechnet. Unabhängig von einer möglichen statistischen Unschärfe wird allerdings klar, dass Armut bei Alleinerziehenden ein enormes Problem ist.


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