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In jedem dritten überschuldeten Haushalt leben Kinder

In die Überschuldung rutschen Verbraucher in Deutschland weiterhin nicht aus dem einen Grund – die Arbeitslosigkeit spielt aber die Hauptrolle.

Der Schuldneratlas aus dem Jahr 2019 gibt Auskunft darüber, warum Menschen in Deutschland in die Überschuldung geraten. Dabei wird erneut klar: Die wichtigste Rolle spielt die Arbeitslosigkeit, welche für jede fünfte Überschuldung hierzulande verantwortlich ist. Doch eine Problematik ergibt sich auch mit Blick auf Kinder im Haushalt, worauf die Schuldnerberatung zuletzt in einer Aktionswoche noch einmal besonders hingewiesen haben.

Kinder in jedem dritten Haushalt mit Schulden

Laut Auskunft der deutschen Schuldnerberatungsstellen haben 35 Prozent aller Menschen, die Hilfe in Anspruch nehmen, mindestens ein unterhaltspflichtiges Kind im Haushalt. Dazu kommen knapp 10 Prozent, bei denen ein Kind außerhalb des Haushalts lebt. Entsprechend ist in fast jedem zweiten Fall von einer Überschuldung auch ein Kind betroffen. Dies lässt unter anderem auch die Vermutung zu, dass die Gefahr in finanzielle Probleme abzurutschen noch einmal größer ist. Klar wird gleichzeitig allerdings auch, dass die betroffenen Kinder es im Vergleich zu anderen Altersgenossen besonders schwierig haben. In einem Haushalt aufzuwachsen, in dem finanzielle Probleme an der Tagesordnung sind, ist nicht einfach. Auch dann nicht, wenn sich die Betroffenen von einem Onlinekonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung helfen lassen.

Arbeitslosigkeit unabhängig von Kindern problematisch

Bei den Gründen für eine Überschuldung werden die Kosten für die Kindererziehung allerdings nur sehr selten genannt. Bei denjenigen mit Kind genauso wenig wie bei denjenigen, die kein Kind im eigenen Haushalt haben, ist die Arbeitslosigkeit der Hauptgrund, der in finanzielle Schwierigkeiten führt. Genannt wird der Jobverlust von knapp jedem fünften von Schulden betroffenen Verbraucher in Deutschland. Das erscheint auf den ersten Blick nicht allzu viel, was allerdings daran liegt, dass oftmals auch andere Gründe eine Rolle spielen. Teilweise ist die Arbeitslosigkeit nicht der Hauptgrund, aber dennoch einer der Gründe für die schwierige Situation.

Abhängigkeit vom Partner besonders mit Kindern

Größere Unterschiede zwischen den Gründen für eine Überschuldung zeigen sich aber beim ebenfalls oft genannten Grund „Trennung, Scheidung oder Tod des Partners“. Diesen nannten nur 9 Prozent derjenigen, die keine Kinder im Haushalt haben, als Hauptgrund für die schwierige Situation. Gleichzeitig erklärten 17 Prozent der Eltern unterhaltspflichtiger Kinder, dass die Trennung der entscheidende Grund für die finanziellen Schwierigkeiten sei. Klar ist entsprechend: Das Ende einer Partnerschaft oder noch schlimmer der Tod eines Elternteils ist für Kinder doppelt schwierig. Neben den direkten Folgen für das Aufwachsen eines Kindes kommen auch noch finanzielle Probleme dazu.


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