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11.05.2020

Ins Land der aufgehenden Sonne

Hier kommt die nächste Etappe von Familie Kaiser. Es geht nach Tokio in Japan – ein Land zwischen Tradition und Moderne. Dort warten gutes Essen und fantastische Tempelanlagen auf die beiden Abenteurer. Aber was gibt es noch zu berichten?

Tokio die Stadt der tausend Lichter

Wer sich für eine Reise nach Japan entscheidet, muss mit einer Flugzeit von mindestens 12 Stunden rechnen. In Japan haben Sie eine Zeitverschiebung von 7 Stunden im Winter und sogar 9 Stunden im Sommer.
 
Der perfekte Reisezeitpunkt ist der Frühling zur Kirschblütenzeit (März/April). Den rosafarbenen Traum können Sie unter anderem in den Parkanlagen vor dem Skytree in Tokio genießen. Ebenfalls zu empfehlen, ist der bunte Herbst mit seiner prächtigen Laubfärbung.
Wenn Sie vorher Geld abheben wollen: Die japanische Währung ist Yen. Touristen haben also große Scheine in der Hand (Stückelung: 1.000 ¥, 2.000 ¥, 5.000 ¥ und 10.000 ¥). Faustregel: 2.500 Yen entsprechen ungefähr 25 Euro. Umtauschkurs: ca. 1 Euro = 117 Yen
Die 5-Yenmünzen können Sie übrigens als Glücksbringer um den Hals tragen. Denn diese haben ein Loch in der Mitte.
 
Historie-Fakt: Tatsächlich wurden Münzen gelocht, um sie zum Beispiel zu Entwerten oder sie an eine Kette zu hängen. Schöner klingt es vom Reiseleiter: "Wirf immer 5 Yen- oder 50 Yen-Münzen. Sie haben ein Loch in der Mitte und fangen darin das Glück für dich ein."

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Interview:

Wie haben Sie sich auf Tokio vorbereitet und auf was haben Sie sich am meisten gefreut?
"Tatsächlich haben wir uns vorher keine Yen geholt. Wir konnten mit der Prepaid Mastercard am Automaten in SevenEleven-Stores Geld abheben – einfach, problemlos und auf Deutsch. Sicher ist: in fast allen Stores wird die Karte akzeptiert. Aber man will natürlich etwas Bargeld dabeihaben. Bedenken Sie auch, dass bei den meisten Geldautomaten ein Abhebelimit von 100.000 Yen (umgerechnet ca. 800 Euro) eingestellt ist.
Das Highlight für uns waren die Tempel und die Sakurablüte (Kirschblüte)."

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Wie haben Sie in Tokio bezahlt?
"Wo wir konnten, haben wir mit Mastercard bezahlt oder die Yen ausgegeben. Tatsächlich sind die Tempel-Souvenirs teuer. Das liegt daran, dass die Tempel nicht vom Staat unterstützt werden und sich selbst tragen müssen. Bei vielen Produkten und in Restaurants fehlt bei Preisangaben die sogenannte "Tax", also die Steuer. Bei Lebensmitteln und Alkohol kommen also noch einmal 8 Prozent und in Geschäften 10 Prozent Aufschlag hinzu. Übrigens bestellen Gäste in manchen Restaurants vorher am Automaten ohne deutsche Übersetzung." 
 
Was war das Highlight in Tokio?
"Die Tempelanlage bei Nikko lag leider zwei Stunden von Tokio entfernt. Aber mit dem Zug war alles gut zu erreichen. Dort haben wir sehr leckeres Wakyu (Rindfleisch) gegessen. In Tokio können wir eine traditionelle Teezeremonie mit Matcha-Tee und Kimono-Anprobe empfehlen. Wie oben bereits angesprochen: wir haben die Kirschblüte sehr genossen und ein paar Souvenirs für unsere beiden Pokemon-Fans im Pokémon-Center ergattert. Einen Blick über Tokio und die bekannteste Kreuzung (Shibuya) hatten wir vom Tokio-Tower aus."
 
Was war besonders günstig oder teuer?
Egal, ob es um Shopping oder Essen ging – Tokio ist das zweitteuerste Pflaster auf unserer Weltreise. Besonders preisintensiv ist Obst. Wenn zwei Äpfel 400 Yen kosten, schauen einige Touristen sicher nicht schlecht. Japan importiert keine Früchte. Daher sind Äpfel und anderes Obst qualitätsgeprüft und kommen aus den heimischen Betrieben. Trinkgeld wird hier wie eine Beleidigung aufgefasst. Das gilt im Übrigen auch für das Servicepersonal und Taxi-Fahrer. Ein „Domo arigatogozaimashita“ (Übersetzt: Vielen Dank) und einem Nicken reichen völlig aus.
Worauf müssen Touristen in Tokio besonders achten?
 
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Wie in vielen Ländern herrscht hier Linksverkehr. Sollten Sie sich einmal verlaufen, finden Sie an fast jeder Ecke eine Polizei-Station. Oder Sie nehmen sich eine Karte vom Hotel mit und halten das nächste Taxi an. 
Orientierung
In manchen Bereichen kann man sich an der englischen Schrift orientieren. Die Schriftzeichen sind nur schwer mit unseren Buchstaben vergleichbar. Der Google-Übersetzer über die Kamera war oft unser Lebensretter. 
Hotel und Einrichtung
Neben beheizten Klodeckeln werden Sie in den vier Sterne-Hotels auch Nachthemden finden. Weniger Ballast, den Sie mit sich rumschleppen müssen. 
Beste Besucherzeit
Wenn Sie Tempel oder andere öffentliche Plätze besuchen, achten Sie unbedingt auf Feiertage. An diesen Tagen ist hier die Hölle los. 
Darauf müssen Sie achten
In Japan wird sich verbeugt und nicht die Hand geschüttelt. Auch sollten Sie sich an das Essen mit Stäbchen gewöhnen. Je länger die Reise dauert, desto besser funktioniert das Essen mit den Holzstäbchen. Übrigens ist das Ramen-schlürfen gern gesehen, besser gesagt gehört. Es gibt zu erkennen, dass es schmeckt.
 

Was sollten Sie noch beachten?

Sie fahren mit dem Zug durch Japan? Dann versuchen Sie sich an die Japaner anzupassen. Stehen Sie auf der richtigen Seite der Rolltreppe? Wo muss ich mich anstellen und wo bekomme ich meine Karte für den Zug her? Erkundigen Sie sich vorher genau.

Bald geht´s weiter:

Die nächste Etappe geht aus den Großstädten raus und ab in die tropischen Teile Australiens.
Wie alles begann:
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