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Insolvenzzahlen in Hessen fallen überraschend

Die allermeisten Beobachter hatten fest damit gerechnet, dass die Zahl der Insolvenzen nach der Coronakrise steigt – doch aktuell fallen die Zahlen sogar.

Es ist nur eine Stichprobe, aber sie steht beispielhaft für das ganze Land: In Hessen ist die Zahl der Insolvenzen im April – neuere Daten liegen noch nicht vor – überraschend stark gesunken und eben nicht gestiegen. Dies steht in starkem Kontrast dazu, was man in Anbetracht der Krise rund um das Coronavirus erwartet hatte. Die finanziellen Folgen für Unternehmen und Verbraucher sollten eigentlich dafür sorgen, dass mehr Menschen den schweren Schritt gehen müssen. Doch warum kommt es nun auf einmal doch anders?

Nur ein Drittel der Insolvenzanträge in vielen Städten

Dass es mit Produkten wie einem Online Konto ohne Schufa die Möglichkeit gibt, eine Insolvenz zu verhindern, ist keine neue Nachricht. Dennoch liegt der Effekt wohl weniger bei beratenden Produkten oder einer Schuldnerberatung, sondern mehr an einem anderen Grund. Dass die neuen Statistiken überhaupt für so viel Aufsehen sorgen, erklärt die große Diskrepanz. Beim Amtsgericht Frankfurt wurden beispielsweise nur 63 Anträge auf eine Unternehmensinsolvenz gestellt, dazu kamen 21 für eine Privatinsolvenz. Zusammengerechnet waren es im Vorjahr noch 177 Anträge gewesen. Ähnlich krass ist der Effekt in Darmstadt: 48 Fälle im April 2020 stehen 130 Fällen im Vorjahr gegenüber. Nicht ganz so stark, aber dennoch groß sind die Einbrüche der Fallzahlen in Offenbach und Kassel.

Gesetzeslage und Zurückhaltung spielen eine Rolle

Die niedrigen Fallzahlen bei den Insolvenzen, wohlgemerkt für Unternehmen genauso wie auch für Privatpersonen, gehen laut Experten auf verschiedene Gründe zurück. Zum einen würden sich Finanzämter und Krankenkassen aktuell zurückhalten, sie haben bei ausstehenden Zahlungen sonst die Möglichkeit, einen Insolvenzantrag für die andere Partie zu stellen. Zum anderen hilft allerdings auch die Gesetzeslage, denn sofern eine Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens eintritt, muss dieses aktuell keinen Insolvenzantrag stellen. Das gilt zumindest dann, wenn die Probleme primär durch das Coronavirus hervorgerufen wurden und es Hoffnung gibt.

Weniger Termine bei Schuldnerberatungen

Es sind allerdings nicht nur die Unternehmensinsolvenzen, die im April 2020 im Vergleich zum Vorjahr klar zurückgegangen sind. Auch Privatkonkurse gab es in Hessen trotz der Situation deutlich weniger. Dazu passend sind auch weniger Termine bei Schuldnerberatungen zustande gekommen, obwohl die Hilfe aktuell eigentlich besonders notwendig wäre. Dennoch sollte man sich von den Zahlen nicht blenden lassen. Die meisten Beobachter sind sich sicher, dass eine große Welle an Insolvenzen spätestens im Herbst kommen wird. Bis dahin lohnt es sich für Verbraucher in einer schwierigen finanziellen Situation auf eine Schuldnerberatung und ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa zu setzen!


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