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Intransparenz ist beim Dispositionskredit ein großes Problem

Der Dispositionskredit wird in Deutschland von vielen Millionen Menschen in Anspruch genommen. Die Gefahren werden dabei allerdings oft unterschätzt.

Das Girokonto ist ohne Zweifel das wichtigste Finanzprodukt in Deutschland. Es gibt kaum einen Verbraucher, der kein Konto hat. Spätestens seit der Einführung des sogenannten Basiskontos kann wirklich jeder auf ein Girokonto setzen. Doch so praktisch das Produkt zweifelsfrei ist, so gibt es doch so einige Gefahren. Das gilt besonders beim Thema Gebühren, denn wer nicht aufpasst, zahlt beim Konto schnell drauf. Dabei geht es keineswegs nur um die Kontoführungsgebühr, die sich von Bank zu Bank teils stark unterscheidet. Vielmehr sind die versteckten Gebühren ein echtes Problem. Besonders problematisch ist der beliebte Dispositionskredit, der zusätzliche finanzielle Freiheit verspricht – allerdings nicht umsonst.

Dispositionszinsen werden häufig unterschätzt

Problematisch ist das allen voran deshalb, weil die Dispositionszinsen sehr häufig unterschätzt werden. Wer auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa setzt, geht diesem Risiko geschickt aus dem Weg, denn um finanzielle Schwierigkeiten zu verhindern, wird hier überhaupt kein Dispositionskredit angeboten. Bei anderen Girokonten dagegen ist der Dispositionskredit ein echtes finanzielles Risiko. Die Zinsen für den Dispositionszins bewegen sich gewöhnlich zwischen 6 und 15 Prozent. Wer beispielsweise ein gesamtes Jahr lang im Durchschnitt 1.000 Euro in den Miesen steht, bezahlt also 60 bis 150 Euro Gebühren. Es handelt sich entsprechend keineswegs nur um eine kleine Summen, sondern wirklich relevante Beträge, welche die eigene finanzielle Situation aus dem Lot bringen können. Manch einer rutscht wegen dem Dispositionskredit sogar in die Überschuldung ab.

Dispositionszinsen werden oft versteckt

Dass die Dispositionszinsen ein echtes Problem sind, liegt auch an der sehr versteckten Kommunikation dieser. Eine aktuelle Studie der Verbraucherzentrale kommt sogar zu einem niederschmetternden Ergebnis. Die Verbraucherschützer haben insgesamt über 1.300 Kontoangebote überprüft und konnten nur bei den wenigsten transparente Informationen über die Dispositionszinsen finden. Die Ergebnisse werden nur spärlich gestreut und bei den meisten Banken sogar tief im Kleingedruckten versteckt. Den Dispositionszins findet man selbst bei Angeboten im Internet nicht auf den ersten Blick, oft muss man sogar gesondert das Preis-Leistungsverhältnis heraussuchen und sich mühsam doch viele Seiten lesen. Die fehlende Transparenz wird von Verbraucherschützen immer wieder moniert. Die neue Studie zeigt allerdings gut, dass es sich um ein deutlich weitreichenderes Problem handelt, als von vielen angenommen wurde.

Dispositionszinsen sind noch nicht die Spitze des Eisbergs

Dass sich viele Verbraucher bei so viel Intransparenz am Ende lieber für ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa mit Schuldenbremse und ohne Dispositionskredit entscheiden, sollte nicht überraschen. Nicht zuletzt lässt sich dies auch dadurch begründen, dass es sich bei den Dispositionszinsen noch nicht einmal um die Spitze des Eisbergs handelt. Über diese hinaus gibt es bei vielen Girokonten nämlich auch noch den sogenannten Überziehungszins. Dieser fällt an, wenn man das Girokonto über den vereinbarten Kreditrahmen hinaus überzieht. Dann wird es für die betroffenen Verbraucher sogar noch teurer. Die passenden Bedingungen hierzu zu finden, ist natürlich alles andere als einfach. Gerade deshalb geraden Verbraucher auch immer wieder unwissentlich in die Zinsfalle. Experten raten entsprechend zu besonderer Vorsicht bei der Kontoeröffnung. Über den Dispositionszins sollte man unbedingt Bescheid wissen, ansonsten drohen hohe versteckte Kosten.


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