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02.02.2017

Ist die Privatinsolvenz eine gute Idee?

Die Privatinsolvenz entwickelt sich für manchen Schuldner zu einer echten Wunschvorstellung. Anstatt einen Schuldenabbau durch ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung zu versuchen, will manch einer die Schulden sofort durch eine Privatinsolvenz ein für alle Mal hinter sich lassen. Doch das ist bei Weitem nicht so einfach wie man denken mag. Viele Verbraucher setzen auf ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung, um einen Ausweg aus den finanziellen Schwierigkeiten zu finden. Doch es gibt auch viele Fälle, in denen Menschen keine Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Teilweise ist das einzige Ziel sogar die Privatinsolvenz – ein Szenario, das von vielen anderen als absolute Horrorvorstellung angesehen wird. Doch der Weg in die Privatinsolvenz ist steinig und hart. Ein guter Rechtsanwalt wird einem dabei schnell klarmachen: Ohne eigenes Engagement ist eine Privatinsolvenz gänzlich unwahrscheinlich. Die Restschuldbefreiung ist ein langer und schwieriger Prozess.

Die Privatinsolvenz hat mehrere Voraussetzungen

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Schon generell gibt es für eine Privatinsolvenz so einige Voraussetzungen. So muss vor dem Antrag für eine solche beispielsweise bereits ein Einigungsversuch mit den Gläubigern unternommen worden sein. Nur wenn dieser scheitert, ist die Eröffnung einer Privatinsolvenz überhaupt möglich. Darüber hinaus ist eine genaue Aufstellung der gesamten Verbindlichkeiten sowie der bestehenden Vermögenswerte erforderlich. Auch eine Offenlegung des Arbeitsverhältnisses und des möglichen Gehaltes ist bei einer Privatinsolvenz notwendig. Entsprechend lässt sich zusammenfassen: Für eine Privatinsolvenz muss man komplett blankziehen. Dazu kommt: Ohne einen Rechtsanwalt oder eine Schuldnerberatung ist die Anmeldung für eine Privatinsolvenz sehr schwierig. Auch deshalb lohnt es sich, bei Anzeichen einer Überschuldung auf ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung zu setzen.

Die Wohlverhaltensphase ist kein Zuckerschlecken

Sobald die Anmeldung zur Privatinsolvenz vollzogen ist, versucht das Gericht meist eine erneute Einigung herbeizuführen. Bei dem gerichtlichen Einigungsversuch muss der Schuldner eine Lösung präsentieren, wie er plant, die Schulden an die Gläubiger zurückzuzahlen. Im Gegensatz zur außergerichtlichen Einigung ist dabei keine Einstimmigkeit vonnöten. Stimmt die Mehrheit der Gläubiger dem Rückzahlungsplan zu, gilt dieser ab sofort. Die Privatinsolvenz ist in diesem Fall abgewendet. Einzig wenn der gerichtliche Einigungsplan abgelehnt wird, beginnt die Wohlverhaltensphase. In dieser steht einem Schuldner nur noch ein pfändungsfreier Teil des Einkommens zur Verfügung – knapp über 1.000 Euro und zusätzlich mögliche Freibeträge. Alle zusätzlichen Einnahmen müssen abgeführt werden. Dazu kommt: Verbraucher müssen etwa bei der Jobsuche innerhalb der Wohlverhaltensphase ein echtes Engagement an den Tag legen, ansonsten droht möglicherweise eine Versagung der Restschuldbefreiung. Für den pfändungsfreien Betrag während der Wohlverhaltensphase gilt allerdings: Über jeden Euro kann frei verfügt werden. Das Geld kann sogar angespart werden – etwa auf einem Onlinekonto ohne Schufa.

Restschuldbefreiung nach drei, vier oder sechs Jahren

Im Regelfall dauert eine Privatinsolvenz in Deutschland sechs Jahre. Erst dann endet die Privatinsolvenz. Notwendig ist dafür die sogenannte Restschuldbefreiung. Diese kann versagt werden, wenn der Schuldner während der Wohlverhaltensphase gegen bestimmte Bedingungen verstoßen hat. Sollte dem nicht so sein, wird die Restschuldbefreiung nach sechs Jahren erteilt. Auf Antrag ist auch ein früheres Ende möglich. Nach drei Jahren müssen dafür 35 Prozent der Schulden und die gesamten Verfahrenskosten bezahlt werden, nach fünf Jahren einzig die gesamten Verfahrenskosten. So ist die Privatinsolvenz mittlerweile etwas einfacher. Eine angenehme Vorstellung ist die Insolvenz deshalb aber noch lange nicht.

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