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Jeder achte Deutsche ist von Identitätsdiebstahl betroffen

Die Schufa hat in einer aktuellen Analyse viele gute Nachrichten bekanntgegeben, das gilt aber nicht für alle Aspekte: Identitätsdiebstahl bleibt ein großes Problem.

Die Bonität ist in Deutschland für nahezu alle Finanzdienstleistungen und auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens entscheidend. Wer Probleme mit der Schufa hat, der kommt beispielsweise nur schwerlich an eine Kreditkarte oder einen Kredit. Dazu kann man auch bei der Wohnungssuche und bei einem Mobilfunkvertrag auf Schwierigkeiten stoßen. All das ist besonders dann schlimm, wenn man sich selbst überhaupt nichts zu Schulden kommen hat lassen. Gerade solche Fälle haben sich in den letzten Jahren aber deutlich vermehrt, denn der sogenannte Identitätsdiebstahl wird immer mehr zu einem Problem. Im neuen Schufa Kredit Kompass gaben insgesamt 12 Prozent der Befragten an, dass sie schon einmal betroffen waren – eine schockierend hohe Zahl.

Identitätsdiebstahl kann die Bonität ruinieren

Wer Bonitätsprobleme hat, der hat etwa beim Girokonto meist weniger Auswahl – Produkte wie ein Online-Konto ohne Schufa bekommt man immerhin dennoch. Eine solche Einschränkung sollte man allerdings nicht hinnehmen müssen, wenn man sich überhaupt nichts zu Schulden hat kommen lassen. Genau dies aber meist bei einem Identitätsdiebstahl der Fall, denn bei einem solchen kaufen beispielsweise andere Verbraucher unter einem anderen Namen ein oder verschaffen sich Zugang zum Online-Banking und tätigen dort Abbuchungen. In diesen Fällen kommt es häufig vor, dass Schulden oder nicht bezahlte Rechnungen fälschlicherweise mit einer Person in Verbindung gebracht werden, die eigentlich nichts damit zu tun hat. Dies führt wiederum dazu, dass die Bonität deutlich absackt und damit auch das normale Leben verändern kann.

Jeder Dritte kennt betroffene Verbraucher

Wie groß das Problem ist, zeigen besonders die Zahlen des neuen Schufa Kredit Kompass. Dabei gaben nicht nur 12 Prozent der Befragten an, dass sie bereits selbst betroffen waren. Darüber hinaus haben insgesamt 33 Prozent angegeben, dass sie mindestens eine Person kennen, die bereits einen Schaden dieser Art hinnehmen musste. Alarmierende Zahlen, die allerdings noch nicht der Höhepunkt sind. Ganze 83 Prozent der befragten Verbraucher gaben an, dass sie davon ausgehen, dass die missbräuchliche Verwendung von persönlichen Daten durch die Digitalisierung steigen wird. Das heißt konkret, dass die meisten Menschen fürchten, dass sie in den kommenden Jahren noch eher zu einem Opfer von Identitätsdiebstahl werden – mit allen schweren Folgen für die Bonität und andere Bereiche des Lebens.

Aufklärung von Missbrauchsfällen ist schwierig

Doch nicht nur der Fakt, dass Identitätsdiebstahl so häufig vorkommt, ist bedenklich. Auch, dass die Aufklärung und Regelung der Sachverhalte so komplex ist, gibt zu denken. So ist es in Deutschland sehr schwierig die notwendigen Beweise zu erbringen. Selbst wenn Ermittlungen aufgenommen werden, dauert es beispielsweise meist noch Monate bis entsprechende Einträge bei der Schufa gelöscht werden. Unter anderen muss man sich ungerechtfertigterweise auch noch über längere Zeiten mit Gläubigern herumschlagen. Der Kampf gegen Identitätsdiebstahl dauert in einigen Fällen sogar mehrere Jahre. Teilweise kommt es sogar vor, dass der schwierige Kampf dazu führt, dass man irgendwann tatsächlich in finanzielle Probleme gerät. Auch wenn es immer Licht am Ende des Tunnels gibt, ist Identitätsdiebstahl doch ein ernstzunehmendes Problem. Nicht nur die Verhinderung, auch die Aufklärung muss in den nächsten Jahren besser werden.


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