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Keine guten Aussichten bei den Insolvenzzahlen

Was wird aus dem Jahr 2021? Aktuell gibt es nicht nur mit Blick auf das Virus viele Fragezeichen – bei der Privatinsolvenz allerdings droht eine echte Welle.

So richtig genau lässt sich die Entwicklung bei den Privatinsolvenzen nicht voraussagen. Das war schon in den letzten Jahren meist so, als die Zahlen überraschend stark zurückgegangen sind. Selbst im Krisenjahr 2020 haben weniger Verbraucher den Offenbarungseid leisten müssen als noch in den Vorjahren. Hintergrund war hier allerdings auch die starke staatliche Unterstützung in Kombination mit dem Abwarten auf ein neues Insolvenzrecht. Im Jahr 2021 nun rechnet Crif Bürgel mit mehr als 100.000 Privatinsolvenzen – was bedeutet das für Betroffene?

Negative Folgen des Lockdowns werden verschoben

Als sich Crif Bürgel das letzte Mal an eine Prognose für das Jahr 2021 gewagt hatte, sah die Situation noch grundlegend anders aus. Damals hatte die Auskunftei erwartet, dass sich die Folgen des ersten Lockdowns erst verspätet im Jahr 2021 zeigen werden – absehbar waren die Entwicklungen des scharfen zweiten Lockdowns zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht. Dennoch ging Crif Bürgel bereits davon aus, dass es im Jahr 2021 mindestens 100.000 Privatinsolvenzen geben dürfte, schon weil so viele aus dem vergangenen Jahr aufgeschoben wurden. Die aktuellen Entwicklungen jedoch deuten darauf hin, dass es noch einmal deutlich schlimmer werden könnte.

Fast 7 Millionen Deutsche sind bereits überschuldet

Wie groß die Gefahr für viele Menschen ist, in die Privatinsolvenz abzurutschen, zeigen bereits die Zahlen. Aktuell sind in Deutschland knapp 6,8 Millionen Menschen überschuldet. Sie stehen am Rande des Ruins und können sich oft nur noch dank der Unterstützung von Produkten wie einem Online Konto ohne Schufa sowie einer Schuldnerberatung über Wasser halten. Kommt dann auch noch eine Jahrhundertkrise um die Ecke, ist die Privatinsolvenz leider vielfach ein realistisches Schicksal. Durch die Erleichterungen im letzten Jahr sowie die Verzögerungen an den Insolvenzgerichten hat sich das in der Statistik noch nicht gezeigt. Gerade mit Blick auf den zweiten Lockdown dürften die 100.000 erwarteten Privatinsolvenzen von Crif Bürgel damit eher zu einer zu positiven Schätzung werden. Es droht deutlich größeres Ungemach.

Geringe Perspektiven in verschiedenen Branchen

Schon im letzten Jahr hatte die Auskunftei darauf verwiesen, dass ganze Branchen durch den Lockdown in finanzielle Nöte gestoßen werden. Mit dem langen zweiten Lockdown wird sich dieser Prozess fortsetzen. Gerade in der Gastronomie und in der Touristik drohen viele Arbeitsplatzverluste, genauso aber etwa auch im Einzelhandel sowie im gesamten Messebereich. Es wird immer klarer, dass die Insolvenzwelle im Jahr 2021 noch größer werden könnte als erwartet – möglicherweise ist sie zudem auch nur der Anfang für einen über Jahre andauernden Anstieg als Folge der Krise.


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