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05.12.2018

Könnte Social Scoring auch in Europa ein Thema werden?

Der Begriff Social Scoring macht seit einigen Monaten die Runde, doch ist so etwas auch in Deutschland möglich?

Viele Verbraucher in Deutschland haben in ihrem Leben bereits schlechte Erfahrungen mit der Schufa gemacht oder kennen zumindest jemanden, der schon einmal Probleme mit der Bonität hatte. Wer auf ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt, der bringt meist ein gewisses Misstrauen gegen Scoring-Systeme mit. Dass dem nicht nur in Randgruppen so ist, zeigt sich auch daran, dass die Schufa in Deutschland alles andere als einen guten Ruf hat. Obwohl nur ein Bruchteil der Verbraucher mit der Schufa überhaupt Probleme hat, fragt sich die Mehrheit, warum ihre Daten von einem Unternehmen gespeichert werden dürfen. Zwar hat die Schufa zweifelsfrei auch positive Folgen, doch die Bonitätseinschätzung, das sogenannte Scoring, steht dennoch in der Kritik. Doch es könnte deutlich schlimmer sein, wie ein Beispiel aus China zeigt.

Social Scoring ist in China bereits Realität

Wer in das bevölkerungsreichste Land der Welt blickt, der findet dort das sogenannte Social Scoring. Es handelt sich hierbei im Prinzip um eine Weiterentwicklung dessen, was die Schufa in Deutschland tut. Während in Deutschland allerdings nur Finanzdaten gesammelt werden, geht es beim Social Scoring in China darum, den Verbraucher für sein Gesamtverhalten einzustufen. Wer beispielsweise im Zug raucht, was offensichtlich gegen die Regeln verstößt, verliert einige Punkte und wird im sozialen Ranking nach unten geschoben. Gemessen wird sozusagen nicht nur die Zahlungsfähigkeit eines Bürgers, sondern seine gesamte Vertrauenswürdigkeit. Das heißt aber auch, dass das Rauchen im Flugzeug dazu führen kann, dass man kein Girokonto mehr eröffnen kann. Klingt kurios, ist aber die Realität beim Social Scoring.

Einfluss auf alle Bereiche des täglichen Lebens

Das Social Scoring kann dabei in China einen Einfluss auf im Prinzip alle Bereiche des täglichen Lebens haben. Personen mit einer guten Bonität erhalten so beispielsweise eine bevorzugte Behandlung im Krankenhaus, frühere Arzttermine oder Vorrang bei Bürgerdiensten. Damit profitiert man von einer guten Bonität in allen Lebensbereichen. Das klingt im ersten Moment nach einem guten und fairen System – aber eben nur im ersten Moment. Die Schattenseiten lassen sich ebenfalls schnell erkennen, denn wer eben keine gute Bonität hat, der wird in allen Lebensbereichen benachteiligt. Schneidet man wegen einem Fehler in der Vergangenheit nicht gut ab, muss man möglicherweise über Jahre mit Nachteilen in allen Lebensbereichen leben. Wer auf ein Online Konto ohne Schufa setzt, kennt das bereits – aber eben nur im finanziellen Bereich.

Social Scoring könnten auch nach Europa kommen

Längst gibt es in Europa und auch in Deutschland die Angst, dass das Social Scoring nach Europa kommen könnte. Wenngleich die Überwachung des täglichen Lebens in China deutlich größer ist und Datenschutz eine signifikant geringere Rolle spielt, als in Europa, könnte das soziale Scoring-System doch irgendwann auch hierzulande immer mehr zu einem Thema werden. Die Schufa erhebt beispielsweise bereits eine Vielzahl an Daten, die nicht nur rein mit den Finanzen zu tun haben. So speichert die Schufa etwa Adresswechsel oder aber auch den Wechsel des Telefonanbieters. Natürlich ist das vom Social Scoring noch weit weg, komplett unrealistisch erscheint ein Szenario wie dieses allerdings nicht.


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