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Kommt die Demokratisierung der Daten?

Wer hat alles meine Daten und was machen die Unternehmen damit? Ein junges Start-up möchte dieser Frage auf den Grund gehen.

Es kostet nicht viel Geld Daten von verschiedenen Verbrauchern im Netz zu kaufen. Ganze Datensätze inklusive Anschrift, E-Mail-Adressen und anderen persönlichen Daten kosten teilweise nur 100 Euro – zumindest im sogenannten Darknet. Überraschen sollte es da nicht, dass viele Verbraucher Angst haben, dass ihre Daten im Internet in die falschen Hände geraten. Dies ist nicht zuletzt deshalb eine berechtigte Angst, weil immer mehr Unternehmen und auch Auskunfteien wie die Schufa eine große Menge an Daten sammeln. Ein junges Start-up möchte deshalb dafür sorgen, dass die Hoheit über die Daten wieder beim Verbraucher liegt.

„Wir wollen dem Nutzer wieder die Hoheit über seine Daten geben“

Die Idee von dem jungen Unternehmen, das den Namen ‚It’s my data‘, also auf Deutsch übersetzt „es sind meine“ Daten trägt, verfängt natürlich bei vielen Mitgliedern der Gesellschaft. „Wir wollen dem Nutzer wieder die Hoheit über seine Daten geben“, sagt Michael Giese, einer der beiden Unternehmensgründer. Dass bei so einer Aussage viele Verbraucher nur Positivs sehen, sollte nicht überraschen. Auch viele Inhaber von einem Produkt wie dem Online-Konto ohne Schufa haben das Gefühl, dass sie längst keine Kontrolle mehr über ihre Daten haben – nicht zuletzt, weil Unternehmen wie die Schufa oder auch andere Auskunfteien zahlreiche Datensätze von Verbrauchern sammeln und auswerten. Damit wird durch das Start-up so schnell zwar nicht Schluss sein, es könnte sich aber dennoch lohnen sich mit dem Unternehmen zu beschäftigen.

Kostenloses Konto zum Zusammentragen von Daten

Die Logik von It’s my data ist dabei erst einmal eine etwas konträre: Zuerst sammelt das Unternehmen nämlich gemeinsam mit dem Verbraucher gespeicherte Daten. Dafür müssten Nutzer ein Konto bei dem Start-up erstellen und dann vorgefertigte Anträge an Unternehmen wie die Schufa schicken – diese muss nach der DSGVO alle gespeicherten Daten bereitstellen. Dasselbe gilt für andere Auskunfteien, Versandhändler und zahlreiche weitere Unternehmen. Sobald die Daten einmal eingespeist sind, werden sie von it’s my data grafisch aufbereitet und in ein ansprechendes Format gebracht. Sobald Nutzer des Dienstes erst einmal verschiedene Datensätze gesammelt haben, können sie sich ein Bild davon machen, welche Daten über sie im Internet gespeichert sind.

Eine Gegenleistung für Daten ist das Ziel

Die Zielsetzung von It’s my data liest sich am Ende auch entsprechend ambitioniert, denn das Unternehmen möchte nicht nur zum Nachdenken über Daten anregen, sondern Nutzern auch mehr Kontrolle bieten. Neben der Löschung von gespeicherten Daten will die Firma es auch möglich machen, dass Nutzer ihre Daten gegen eine Gebühr an ein Unternehmen „verkaufen“ oder „zur Nutzung überlassen“ – aktuell ist das aber noch Zukunftsmusik.


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