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Kommt eine Vermögensabgabe für die Reichen?

Könnte eine Vermögensabgabe das Richtige sein, um den Schwächeren in der Coronakrise zu helfen? Dieser Vorschlag kommt von der SPD.

Die Sozialdemokraten in Deutschland wollen das Coronavirus dafür nutzen, dass die Starken den Schwachen helfen. Der Grundgedanke ist dabei absolut nachvollziehbar, denn viele Verbraucher müssen wegen Arbeitsverlust, Kurzarbeit oder dem Wegfall von Einnahmen als Selbstständiger mit deutlich weniger Geld auskommen. Experten erwarten bereits eine deutlich steigende Zahl der überschuldeten Verbraucher und zudem einen Anstieg der Privatinsolvenzen.

Milliarden gegen die Coronakrise notwendig

Dass ein solcher Vorstoß kommt, hat primär damit zu tun, dass gegen die Coronakrise viele Milliarden Euro notwendig sind, um die Wirtschaft und auch die Verbraucher zu schützen. Die Bundesregierung hat bereits ein Paket im hohen dreistelligen Milliardenbereich angekündigt, das vom Bundestag so auch schon beschlossen wurde. Hilfe gibt es im Prinzip für alle, von kleinen Firmen und Selbstständigen bis zu den ganz großen Konzernen. Einzig Privatpersonen erhalten zumindest aktuell keine gesonderte Hilfe in der aktuellen Situation. Dennoch ist schon jetzt klar: Den Steuerzahler werden die Nothilfen für die Wirtschaft Milliarden kosten und irgendjemand muss dafür am Ende bezahlen. Steuererhöhungen oder höhere Sozialabgaben erscheinen also sehr wahrscheinlich, was für viele Verbraucher mittelfristig weitere finanzielle Einschränkungen bedeutet.

Vermögensabgabe für die Reichsten in Deutschland

Damit nicht diejenigen, die sowieso schon finanzielle Schwierigkeiten haben und etwa auf ein Online Konto ohne Schufa setzen müssen, am Ende die Rechnung bezahlen müssen, bringt die SPD nun eine Vermögensabgabe ins Spiel. Die reichsten Verbraucher in Deutschland könnten laut der Vorsitzenden Saskia Esken einmalig eine Abgabe leisten. Konkret lies sie gegenüber der Stuttgarter Zeitung verlauten: „Wir werden eine faire Lastenverteilung brauchen - und die kann für die SPD nur so aussehen, dass sich die starken Schultern in Deutschland auch stark beteiligen“. Eine Möglichkeit sei dabei eine einmalige Vermögensabgabe für reiche Deutsche. Noch weiter geht sogar die Linksabgabe, die gar eine einmalige Abgabe von fünf Prozent für die reichsten Deutschen fordert.

Kritik an den Vorstößen aus der Mitte

Gut angekommen sind die Vorschläge in der breiten Bevölkerung allerdings nicht, denn eine Vermögensabgabe ist in Deutschland spätestens seit der Abschaffung der Vermögenssteuer verpönt. Dennoch ist schon jetzt klar: Die nächsten Monate und Jahre werden für Verbraucher in Deutschland alles andere als einfach und die Starken werden den Schwachen irgendwie helfen müssen, ansonsten droht in den nächsten Jahren nicht nur eine hohe Arbeitslosigkeit in Folge der Wirtschaftskrise, sondern auch eine steigende Anzahl an überschuldeten Verbrauchern. Ob es der Regierung gelingen wird, das über andere Maßnahmen als eine Vermögensabgabe zu verhindern, lässt sich aktuell noch nicht absehen.


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