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Kostenfalle Fitnessstudio

Wer finanziell in einer schwierigen Phase ist, der merkt meist, dass selbst der Sport zu teuer sein kann. Gerade der monatliche Beitrag für ein Fitnessstudio wird hier oft zu einem Problem. Da die Verträge jedoch in der Regel länger laufen, kommt man aus diesen kaum heraus. Teure Verträge können so zu einer echten finanziellen Gefahr werden – Hoffnung gibt es dennoch.

Die Anzahl der Fitnessstudios in Deutschland ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Im Prinzip gibt es kein einziges Wachstumsfeld, das auch nur im Ansatz vergleichbar wäre, wenn es um die Sportbranche geht. Selbst in kleineren Städten gibt es mittlerweile oft mindestens ein Fitnessstudio. Dass das Konzept funktioniert sieht man auch daran, dass so viele Menschen dafür einen Vertrag haben. Dabei geht es vielfach allen voran um ein gutes Gewissen. Wer sich einmal anmeldet, der hat das Gefühl, sich in Zukunft mehr zu betätigen. Wie häufig man dann wirklich im Fitnessstudio auftaucht, ist allerdings eine andere Sache. Viele Kunden nutzen die Mitgliedschaft im Vergleich nur relativ selten. Meist ist das auch nicht weiter schlimm. Doch die Sache ist anders, wenn es finanziell knapp wird.

Fitnessstudioverträge sind eine finanzielle Belastung

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Die Auswahl an Fitnessstudios ist in Deutschland wirklich sehr groß, sodass zumindest in der Theorie auch für jeden Geschmack etwas dabei ist. Gerade in mittleren und in großen Städten gibt es im Prinzip alles, was der Herz begehrt: von Günstig-Anbietern bis hin zu echten Premium-Erlebnissen inklusive Pool, Sauna und Massagen. Die Preise für diese Mitgliedschaften bewegen sich entsprechend grob im Bereich zwischen 20 und 150 Euro pro Monat (extreme Ausfälle nach unten und nach oben sind natürlich auch möglich). Im Schnitt bezahlen die Deutschen mehr als 40 Euro für ihre Mitgliedschaft im Fitnessstudio, oft aber sogar deutlich mehr. Gerade wenn man an einen teuren Vertrag gebunden ist, können die monatlichen Beiträge schnell zu einer echten Belastung werden. Rechnet man diese Summen hoch, kostet ein Fitnessstudio teilweise sogar über 1.000 Euro im Jahr, vor allem inklusive aller Extrakosten wie Getränke, Snacks und Co. Wenn Menschen auf einmal doch mit Schulden zu kämpfen haben, ist diese Extra-Belastung schlichtweg zu groß – nur gibt es eigentlich kaum einen Ausweg.

Eine frühzeitige Kündigung von Verträgen ist nicht vorgesehen

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Das Problem an den meisten Fitnessverträgen ist, dass die Laufzeit irgendwo zwischen 12 und 24 Monaten liegt. Früher herauszukommen ist für die meisten Verbraucher deshalb nicht möglich. Im Normalfall muss man, auch wenn man sich einen Vertrag überhaupt nicht mehr leisten kann, weiter bezahlen. Das gilt unabhängig davon, ob man das Studio noch nutzt oder nicht. Wer die Frist zur Kündigung verpasst, muss den Vertrag teilweise sogar noch einmal genausolang bezahlen. Es gibt zwar dennoch Möglichkeiten zur frühzeitigen Kündigung, diese sind aber stark eingeschränkt. Möglich ist eine Kündigung zum Beispiel bei einem Umzug inklusive Ummeldung. In diesem Fall sind jedoch Belege einzureichen. Auch bei einer Privatinsolvenz ist eine Sonderkündigung möglich. In den meisten anderen Fällen ist eine Kündigung dagegen nicht vorgesehen.

Kulanz kann ein entscheidendes Stichwort sein

Wer in einer wirklich schwierigen Situation ist und beispielsweise auf Grund finanzieller Probleme bereits auf eine Schuldnerberatung oder ein Online Konto ohne Schufa setzt, sollte es allerdings einfach mit einem Gespräch versuchen. Kann man die eigene Situation gut darlegen (vor allem in familiär geführten Studios), kann man auf Kulanz hoffen. Im Zweifel können hier auch Schuldnerberatungen helfen. Man muss nur auf das Gute im Menschen hoffen.


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