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28.10.2018

Leichter an eine Wohnung kommen dank Wohnführerschein

Sozialschwache haben es bei der Wohnungssuche zunehmend schwieriger. Die Caritas hat deshalb regional das Projekt „Wohnführerschein“ gestartet.

Mit einem Wohnführerschein sollen es Verbraucher leichter haben, an eine neue Wohnung zu kommen – so die Theorie der Caritas, die das Projekt beispielsweise in Bonn anbietet. Dass ein Projekt wie dieses angeboten werden muss, ist auf die immer angespanntere Lage auf dem Wohnungsmarkt zurückzuführen. Dadurch, dass Verbraucher in Deutschland es besonders in Ballungsräumen immer schwerer haben, eine Wohnung zu finden, sind die Menschen auf Hilfe angewiesen. Das gilt besonders für diejenigen, die sozial weniger gut gestellt sind. Wer beispielsweise Probleme mit der Schufa hat oder wenig verdient, kommt besonders schwer an eine neue Wohnung. Zur Besserung der eigenen Situation bieten sich Produkte wie ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung an – eine Wohnung garantiert diese Hilfe aber noch nicht.

Wohnführerschein soll bei der Wohnungssuche helfen

Der neue Wohnführerschein soll für eine Win-Win-Situation sorgen. Die Caritas möchte nicht nur dafür sorgen, dass Mieter eine bessere Chance haben, an eine Wohnung zu kommen. Gleichzeitig möchte die Caritas auch den Vermietern helfen, indem sie potenziellen Mietern wichtige Spielregeln mit auf den Weg gibt. Dadurch, so hofft man bei der Caritas, gibt es weniger Probleme im Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter – davon profitieren am Ende beide Seiten. Der wichtigste Aspekt ist für die Caritas dabei allerdings, dass Menschen in vier Wände kommen, die es bei der Wohnungssuche aktuell sehr schwer haben. Sozialschwache können mit dem Wohnführerschein beim Vermieter einen guten Eindruck hinterlassen und sollten so deutlich einfacher an eine neue Wohnung kommen, als auf dem freien Markt.

Zwölfstündiges Seminar für potenzielle Mieter

Damit der Führerschein nicht ohne Hintergrund bleibt, veranstaltet die Caritas ein zwölfstündiges Seminar, in dem die Teilnehmer ein Basiswissen rund um Wohnungen erlernen sollen. Im Fokus stehen dabei besonders die Pflichten als Mieter, auch rechtliche Themen werden dabei angeschnitten. Doch auch ganz grundsätzliche Themen wie Ruhezeiten, Putzpläne oder die Mülltrennung werden in den Seminaren besprochen. Nicht zu vergessen ist natürlich auch die Schufa, deren Bedeutung für die Wohnungssuche ebenfalls thematisiert wird. Gerade Verbraucher, die auf ein Online-Konto ohne Schufa setzen, wissen meist bereits um die Komplexität, die mit einer schlechten Schufa einhergeht. In dem Seminar der Caritas sollen unter andere Lösungen aufgezeigt werden, um trotz ausbaufähiger Bonität eine Wohnung zu finden. Doch es geht nicht nur darum, aus den Menschen bessere Mieter zu machen und sie damit für Vermieter „attraktiv“ zu machen.

Verantwortungsbewusstsein und die eigenen Rechte kennen

Der Wohnführerschein soll zwar zum einen signalisieren, dass es sich um verantwortungsbewusste Mieter handelt. Zum anderen soll das Seminar aber auch dafür sorgen, dass Mieter etwas über ihre eigenen Rechte im Verhältnis zu Vermietern lernen. Gerade für Migranten, die in rechtlichen Fragen des deutschen Wohnungsmarktes meist kein relevantes Vorwissen können so wichtige Dinge lernen, die später dabei helfen, nicht vom Vermieter über den Tisch gezogen zu werden. Am Ende sollen aber zweifelsfrei beide Seiten profitieren, denn wenn ein Mieter die wichtigsten Regeln kennt, entsteht meist ein längeres und besseres Mietverhältnis. Damit ist jedem geholfen, den Mietern genauso wie den Vermietern.


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