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Lohnt sich die Privatinsolvenz?

Die aktuelle Krise hält immer noch an und immer wieder gibt es neue Verlängerungen. Das bedeutet für viele Menschen immer noch keine Arbeit, Kurzarbeit oder Bewerbungsprobleme. Wenn einem die Schulden über den Kopf steigen, kann eine Privatinsolvenz der richtige Schritt sein, um einen Schuldenschnitt in drei Jahren zu erreichen.

Privatinsolvenz - Schuldenschnitt in drei Jahren

Wenn man keinen Ausweg aus den Schulden sieht, dann sollte man eine Privatinsolvenz starten – oder?

Wenn Sie noch einen Überblick über Ihre Schulden haben, dann ist das schon der erste Schritt, dass Sie vielleicht selbstständig aus den Schulden kommen. Eine Privatinsolvenz ist nicht unbedingt eine schöne Sache und verursacht ebenfalls Kosten – aber manchmal die beste Möglichkeit in ein normales Leben zurückzukehren.

Den wichtigsten Schritt, den Sie machen können, ist einen Bekannten, die Familie oder besser noch eine öffentlich Schuldnerberatung aufzusuchen und Ihren Fall zu schildern. Das Verdrängen oder Ignorieren von Schulden, wird Ihnen nicht weiterhelfen. Wenn Sie eine Dispo mit 2.000 Euro haben und aus diesem nicht mehr rauskommen, findet sich sicher eine andere Möglichkeit als eine Privatinsolvenz zu beantragen.

Trifft dieser Fall auf Sie zu? Sollten Sie gerade diesen Fall haben, dann fangen Sie Stück für Stück an Ihren Dispo-Kredit vom Konto zurückzuführen. Das heißt, Sie setzen sich mit Ihrer Bank in Verbindung und besprechen mit Ihrem Berater die Rückführung des Dispos auf beispielsweise 500 Euro. Das muss nicht schlagartig passieren, sondern kann auch in zum Beispiel 50 Euro-Schritten erledigt werden.

Voraussetzung einer Beantragung

Eine Privatinsolvenz können Sie nicht einfach so beantragen. Es müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein:

  1. Sie sind zahlungsunfähig. Das bedeutet, Sie haben Schulden, welche Sie nicht mehr zurückzahlen können.
  2. Sie haben sich mit dem Gläubiger auseinandergesetzt und Sie sind zu keiner Einigung gekommen.
  3. Sie führen keine selbstständige Tätigkeit aus - sonst greift für Sie das Regelinsolvenz-Verfahren.
  4. Es bestehen (beispielsweise aus einer früheren Selbstständigkeit) noch 20 oder mehr Gläubiger.
  5. Ihr Hauptwohnsitz ist in Deutschland. Das verbietet Ihnen aber nicht nach der Beantragung der Insolvenz ins Ausland zu ziehen.

Gut zu wissen: Wenn Sie vor dem Eintritt in die Insolvenz bestimmte Gläubiger bevorzugen, machen Sie sich strafbar. Lassen Sie sich im besten Fall von einer Schuldnerberatung helfen.

Übrigens ist die Beantragung der Privatinsolvenz nicht kostenfrei. Für den Schuldner kommen noch einmal Kosten von ungefähr 2.000 Euro durch die Verfahrenskosten (wie Gerichtskosten, Auslagen und Vergütung des Insolvenzverwalters) zu. Wenn Sie das Geld nicht haben, können Sie die Verfahrenskosten stunden. 

Die Vor- und Nachteile der Privatinsolvenz

Vorteile Nachteile
Nachdem Sie die dreijährige Privatinsolvenz- und die Wohlverhaltensphase durchgestanden haben, sind Sie schuldenfrei. (Aktuell liegt die Zeitspanne bei drei Jahren – damals sechs Jahre) Öffentliche Bekanntmachung gegenüber beispielsweise dem Arbeitgeber, Vermieter usw.
Ihnen fällt eine enorme Last von den Schultern. Sie können wieder ruhig schlafen und müssen keine Angst vor dem Gang zum Briefkasten haben. Negativer Schufa-Eintrag (dieser bleibt mindestens drei Jahre in der Schufa stehen und erschwert Ihnen Vertragsabschlüsse)
Sie müssen sich nicht mehr mit den Gläubigern rumärgern. Denn Sie stehen unter dem sog. „Pfändungs- und Vollstreckungsschutz“. Verzicht während der Laufzeit des Verfahrens. So dürfen Sie grundsätzlich keine Verbindlichkeiten (weitere Schulden) während der Wohlverhaltensphase aufnehmen.
Über den monatlichen nicht-pfändbaren Freibetrag können Sie selbst verfügen. Sie haben Ihr Geld nicht mehr in der Hand, sondern bekommen einen Insolvenzbetreuer zur Seite gestellt, welcher Ihre Finanzen betreut. (Sie dürfen keine Überweisung an die Gläubiger tätigen.)
Bevor Sie die Insolvenz antreten, können Sie einen gewissen Teil Ihres Vermögens sichern. Sollten Sie ein Geschäftsführer sein oder sich selbstständig machen wollen, wird dies nicht möglich sein.
Sollten Sie eine Erbschaft antreten oder Sie erhalten eine Schenkung, dann wird davon ein pfändbarer Betrag geltend gemacht. (Abgabepflicht wären 50 Prozent)

Ihr Ziel: Nach der Privatinsolvenz von drei Jahren starten Sie einen Neustart ohne Schulden. 

In den meisten Fällen wird Ihnen geraten ein separates Girokonto zu eröffnen und dieses dann in ein P-Konto umzuwandeln. Denn viele Banken wollen „insolvente Kunden“ nicht, da diese mit ihnen kein Geld verdienen – nicht so PayCenter. Mit dem Onlinekonto haben Sie ein Konto gefunden, welches schufa-frei ist und in jeder finanziellen Lage eröffnet werden kann.

Ebenso wichtig – Wenn Ihr Gläubiger Pfändungen in die Wege leiten, dann sollten Sie Ihr Geld mit der Grundsicherung schützen. Zusätzlich dürfen die Gläubiger nicht mehr an Sie ran treten, wenn der Eröffnungsbeschluss in Ihrem Briefkasten liegt.

Das Pfändungsschutzkonto

Pfändungsschutz-kleiner

Das Wichtigste zuerst: Sie müssen keine Privatinsolvenz beantragen, um ein Pfändungsschutzkonto zu beantragen bzw. Ihr Konto in ein P-Konto umzuwandeln. Jede natürliche Person darf ein Konto mit Pfändungsschutz führen. Mit der Umstellung eines P-Kontos stehen Ihnen monatlich ein Grundfreibetrag von 1.178,59 Euro zur Verfügung. Das bedeutet dieser Betrag kann nicht von Gläubigern gepfändet werden. (Der Freibetrag kann mit einer ausgefüllten Bescheinigung erhöht werden.)

Mit dem Onlinekonto ohne Schufa können Sie die Umstellung des P-Konto bequem und mit einem Klick veranlassen. Da das Konto auf Guthaben-Basis läuft, ist der Pfändungsschutz in wenigen Minuten aktiv und Sie können beruhigt sein. Sollte bereits eine Pfändung Ihr Konto sperren oder Ihnen Geld abgebucht haben, dann sollten Sie in bis zu vier Wochen reagieren und Ihr Konto umstellen. Mehr zum P-Konto finden Sie in unserem FAQ - Pfändungsschutzkonto.


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