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13.03.2019

Mehr Risiko durch eine kürzere Privatinsolvenz?

Schuldenfrei nach drei Jahren. Könnte die neue EU-Initiative dazu führen, dass mehr Verbraucher sich absichtlich in eine Überschuldung begeben?

Wenn Reformen anstehen oder neue Initiativen auf den Tisch kommen, geht es gemeinhin erst einmal stark kritisch zu. Genau dasselbe ist aktuell auch der Fall, seit bekannt ist, dass die Europäische Union plant, die Dauer der Privatinsolvenz in allen Mitgliedsstaaten auf nur noch maximal drei Jahre zu begrenzen. In Deutschland würde das Verfahren für Verbraucher dadurch deutlich vereinfacht – zur Freude vieler Menschen, die auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa setzen. Natürlich gibt es aber auch deutliche Kritik an dem neuen Vorstoß. Besonders scharf ist dabei einer: Eine bedingungslose Schuldenfreiheit nach drei Jahren führt zu deutlich mehr Überschuldung durch mehr Risiko seitens der Verbraucher. Doch ist daran etwas dran?

Privatinsolvenz bedeutet Pfändung des gesamten Vermögens

Gegen die Logik spricht schon die grundsätzliche Idee hinter einer Privatinsolvenz. Eine solche bedeutet für Verbraucher in Deutschland, dass das gesamte Vermögen gepfändet wird. Egal ob es um ein Auto, eine Immobilie oder Vermögensgegenstände geht. Ja, sogar die private Altersvorsorge kann teilweise gepfändet werden. Bei einer Privatinsolvenz wird all das genommen, was ein Verbraucher sich meist über Jahrzehnte aufgebaut hat. Leichtfertig wird diesen Weg also wohl keiner gehen. Auf Grund dieser harten Regelung versuchen sehr viele Verbraucher in Deutschland ihre Schulden auch mit einem Onlinekonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung anstatt mit einer Privatinsolvenz in den Griff zu bekommen.

Schicksalsschläge sind meist für eine Überschuldung ursächlich

Eine falsche Einschätzung derjenigen, die eine einfachere Privatinsolvenz für eine Einladung zum Schuldenmachen lässt sich auch bei den Gründen für eine Überschuldung finden. Privatinsolvenzrecht hin oder her machen die wenigsten Menschen in Deutschland deshalb Schulden, weil sie maßlos leben oder sich einfach mehr gönnen, als sie eigentlich bezahlen könnten. Vielmehr sind in den allermeisten Fällen Schicksalsschläge dafür ursächlich, dass Verbraucher auf einmal auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen, um sich vor finanziellen Problemen zu schützen. Dass Verbraucher also einfach freiwillig ein Leben mit Schulden in Kauf nehmen würden, nur um sich ein maßloses Leben zu gönnen, ist mehr als unrealistisch. Wer auf die aktuellen Zahlen blickt und die genauen Fälle unter die Lupe nimmt, merkt schnell: Es sind fast immer Schicksalsschläge wie eine Arbeitslosigkeit oder eine Krankheit, die Menschen in die schwierige Situation führen – und eben nicht Maßlosigkeit.

Das schwierige Leben nach einer Privatinsolvenz

Dass die Privatinsolvenz dazu führen würde, dass Verbraucher auf einmal „freiwillig“ Schulden machen und deutlich mehr Risiko eingehen, ist auch aus einem anderen Grund unrealistisch. Nach einer Privatinsolvenz haben Verbraucher es in Deutschland enorm schwer, wieder in die Spur zu finden. Durch einen Schufa-Eintrag sind Betroffene oft noch über Jahre nicht in der Lage, ein Konto zu eröffnen oder einen Kredit zu bekommen. Eine Selbstständigkeit ist in den allermeisten Fällen ebenfalls nicht möglich. Wer also weiterhin denkt, dass eine einfachere Privatinsolvenz dazu führen würde, dass Verbraucher sich auf einmal aus Spaß verschulden, hat die Situation der Betroffenen nicht verstanden. Auch eine bedingungslose Privatinsolvenz mit einer Dauer von drei Jahren wäre für Betroffene noch immer eine schwierige Zeit – und sicher kein Spaß für den man sich davor durch Maßlosigkeit und zu viel Risiko gerne verschuldet.


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