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03.04.2015

NDR deckt Datenleck beim Schufa-Konkurrenten Infoscore auf

In einem aktuellen Radiobericht hat der Norddeutsche Rundfunk (NDR) aufgedeckt, dass es beim Schufa-Konkurrenten Infoscore ein schwerwiegendes Datenleck gibt. Dadurch können Betrüger an Daten kommen, die eigentlich nur für die Person selbst bestimmt sind. Das schlimmste daran: Nötig waren dafür nicht einmal fundamentale Computerkenntnisse.

© Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Die Gründe, warum man auf ein Online-Konto ohne Schufa setzen sollte, werden immer mehr. Ein gutes Beispiel ist das vom Norddeutschen Rundfunk (NRD) in einer Radioreportage aufgedeckte Datenleck bei der Bertelsmann-Tochter Infoscore. Auch im Fernsehen wurde über das Datenleck bereits berichtet. Infoscore ist zwar deutlich weniger bekannt als die Schufa, ist aber dennoch in derselben Branche tätig. Infoscore sammelt Bonitätsdaten zu Privatpersonen und verkauft diese dann an Firmen. Eine Bonitätsauskunft kann man aber auch für sich selbst anfordern. Genau hier liegt laut dem NDR das Problem, denn das Datenleck macht es nahezu für jeden möglich, an die sensiblen Daten zu gelangen. Einem Unternehmen, das mit höchsten Datenschutz und einer breiten Vertrauensbasis wirbt, sollte so etwas nicht passieren. Wundern wird der Fall dennoch nur wenige Deutsche, denn immer mehr wollen sich dem System der Auskunfteien so und so entziehen und setzen auf ein Onlinekonto ohne Schufa. Einfach an sensible Daten gelingen Dass es durchaus sinnvoll ist, mit einem Online-Konto vor dem System zu fliehen, zeigt der aktuelle Fall von Infoscore – immerhin einer der größten Auskunfteien in Deutschland – mehr als deutlich. Für die Selbstauskunft für Anmietungen einer Wohnung konnte man im Online-Portal laut NDR bislang ganz einfach ein Formular ausfüllen. Nötig waren dafür nur Name, Anschrift und Geburtsdatum einer Person. Zusätzlich war einzig eine Telefonnummer erforderlich – diese allerdings musste nicht einmal der angegebenen Person gehören. Mit einer Zahlung von 20 Euro kann man die Selbstauskunft anfordern. Davon bekommt die betroffene Person unter Umständen überhaupt nichts mit, denn Infoscore bestätigt den Zugriff auf die Daten nicht gesondert. Nicht die erste Datenlücke [caption id="attachment_718" align="alignleft" width="263"]© John Valenti | Dreamstime Stock Photos © John Valenti | Dreamstime Stock Photos[/caption] Wenngleich Infoscore betont, dass durch die Zahlung eine gesonderte Verifizierung stattfindet, sehen Verbraucherschützer das System mehr als kritisch. Das liegt auch daran, dass viele Menschen deshalb schon länger auf Produkte wie ein Online Konto setzen, weil es sich keineswegs um die erste Datenlücke im System der Auskunfteien handelt. Schon in der Vergangenheit ließen Schufa und Co den Datenschutz schleifen, wodurch persönliche Daten abgegriffen werden. Vielen Menschen ist das zu viel. Sie setzen stattdessen auf ein Online-Konto, bei dem weder bei der Eröffnung noch bei einer Beendigung des Geschäftsverhältnisses Daten an die Schufa oder ein anderes Unternehmen aus der Branche übermittelt werden. Schufa hat sich beim Thema Datenschutz gebessert Immerhin, so muss man anmerken, hat die Schufa in den letzten Jahren viel in den Datenschutz investiert. Ein Datenleck wie bei Infoscore gab es zuletzt deshalb nicht mehr. Für dieselbe Auskunft ist bei der Schufa etwa eine Identifizierung mit einem Personalausweis nötig. So kann sichergestellt werden, dass die Daten tatsächlich von der Person angefordert werden, die auch von Rechtswegen Zugriff auf diese erhalten darf. Ob das die vielen Menschen, die sich bereits aus dem System Schufa entfernt haben, hilft, bleibt zweifelhaft. Das zeigt auch der rege Zuspruch des Onlinekontos, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

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