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Privatinsolvenz soll zukünftig schneller beendet werden

Endlich in Planung – die Privatinsolvenz in nur drei Jahren soll auch in Deutschland kommen. Wie ist der aktuelle Stand des Themas?

Die Privatinsolvenz in nur drei Jahren hinter sich bringen – dass ist für viele Verbraucher sehr wichtig. Dies ist auch absolut nachvollziehbar, denn die Privatinsolvenz in fünf oder sechs Jahren ist ein harter Kampf, der an den meisten Menschen nagt. Mit der Vor- und Nachbereitung dauert eine Insolvenz aktuell bis zu zehn Jahre. In Zukunft könnte es allerdings deutlich schneller gehen, wobei noch nicht ganz klar ist, ob es dazu wirklich kommt. Was genau ist der aktuelle Stand bei der Reform der Privatinsolvenz?

Privatinsolvenz in nur drei Jahren kommt auch in Deutschland

Schon seit einigen Monaten wird darüber diskutiert, ob die Privatinsolvenz in drei Jahren in Deutschland wenige Jahre nach der letzten Reform zu einem Thema werden könnte. Der Hintergrund ist, dass die Europäische Union eine entsprechende Richtlinie auf den Weg gebracht hat. Eine solche müssen alle Mitgliedsländer innerhalb einer bestimmten Frist umsetzen, haben dabei aber Gestaltungsspielraum. Auch deshalb ist noch immer nicht so ganz sicher, wann genau in Deutschland die neue Privatinsolvenz kommt und wie sie denn aussieht. Mittlerweile hört man aber aus Regierungskreisen, dass die Privatinsolvenz nach drei Jahren definitiv kommen soll.

Kürzere Privatinsolvenz für Selbstständige und Angestellte

Die Neuregelung der Privatinsolvenz könnte möglicherweise allerdings auch die Komplexität erhöhen und es damit etwa für Inhaber eines Online-Kontos ohne Schufa noch schwieriger machen, nachzuvollziehen, wie die Privatinsolvenz denn nun im Detail funktioniert. Laut der Justizministerin Christine Lambrecht schreibt die EU-Richtlinie nur “eine Verkürzung für unternehmerisch tätige Personen ausdrücklich vor”, dennoch soll die Regelung auch für diejenigen umgesetzt werden, die einer angestellten Tätigkeit nachgehen – dies machte Lambrecht zuletzt gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) deutlich. Unklar ist allerdings, ob möglicherweise Erwerbslose nicht von der verkürzten Frist profitieren könnten.

Bisherige Privatinsolvenz dauert selten weniger als fünf Jahre

Theoretisch ist es im deutschen Privatinsolvenzrecht schon heute möglich, das Verfahren nach nur drei Jahren zu beenden. Doch realistisch ist dies nur in den wenigsten Fällen. Die Statistik zeigt, dass nicht einmal jeder 20. Verbraucher es schafft, die Privatinsolvenz in nur drei Jahren zu beenden. Die meisten Menschen müssen weiterhin mindestens fünf oder sechs Jahre mit der Insolvenz verbringen. Entsprechend wäre es ein großer Schritt, wenn die Privatinsolvenz generell nur noch drei Jahre dauern würde. Viele Menschen würden so in Zukunft deutlich schneller raus aus den Schulden kommen und könnten ihr Leben neu starten – damit wäre vielen geholfen.


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