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Prognose zur Arbeitslosigkeit drastisch nach oben korrigiert

Kommt Deutschland glimpflich durch die Krise rund um das Coronavirus? Eine neue Studie macht diese Hoffnung zunichte.

Vor wenigen Wochen hatte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geschätzt, dass in Deutschland die Arbeitslosigkeit im Schnitt auf das Jahr 2020 gerechnet gerade einmal um 90.000 Menschen nach oben schnellen würde – in Anbetracht des Umfangs der Krise eine vergleichsweise schmale Erhöhung. Doch dieses Szenario hält längst niemand mehr für realistisch, der Forschungsarm der Agentur für Arbeit hat mittlerweile auch ein neues Szenario vorgelegt. Dieses ist so düster, dass sich manch ein Inhaber von einem Onlinekonto ohne Schufa sicherlich bereits Sorgen macht.

520.000 Arbeitslose mehr im Durchschnitt im Jahr 2020

Wie schnell und wie gravierend sich die aktuelle Krise in die wirtschaftliche Entwicklung des Landes einschneidet, zeigen die aktualisierten Forschungsdaten eindrucksvoll. Statt im Schnitt um 90.000 soll die Zahl der Arbeitslosen im Schnitt nun um 520.000 steigen – ein mehr als fünfmal so hohes Wachstum. Dazu kommt, dass es sich nicht einmal um das pessimistische Szenario handelt, sondern die realistische Einschätzung der Forscher. Im Schnitt läge die Arbeitslosigkeit in Deutschland dann bei 2,79 Millionen und damit so hoch wie seit Jahren nicht mehr. All die Fortschritte der letzten Jahre wären mit einer Krise sozusagen dahin.

Mehr als drei Millionen Arbeitslose am Höhepunkt

Die Forscher des IAB sehen die Arbeitslosigkeit zwischenzeitlich sogar bei einem Stand von über drei Millionen. Vermutlich bereits in wenigen Wochen oder Monaten könnte dieser Wert wegen der direkten Folgen der Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt erreicht werden. „Der Arbeitsmarkt ist an sich robust, eine deutliche Verschlechterung wird sich angesichts des massiven Corona-Schocks aber nicht vermeiden lassen“, heißt es von Enzo Weber, der den entsprechenden Bereich am IAB leitet. Dabei gehen die Forscher davon aus, dass die Wirtschaft sich in den kommenden Wochen langsam, aber nachhaltig öffnet, manche Bereiche aber noch bis zum Ende des Jahres mit Einschränkungen zurechtkommen müssen – zum Beispiel Großveranstaltungen. Eine zweite Welle der Infektionen und damit wieder stärkere Einschränkungen sind nicht einmal Teil des Szenarios.

Systemische Krise als größtes mögliches Risiko

Doch die Forscher vom IAB warnen: Die Krise könnte noch deutlich größer werden und Menschen in besondere Nöte bringen. Sollte sich aus der Rezension eine sogenannte systemische Krise entwickeln, drohen noch deutlich mehr Arbeitsplatzverluste. Dann könnte selbst die Marke von drei Millionen nachhaltig und möglicherweise sogar für Jahre überschritten werden. Die persönlichen Folgen für Betroffene wären enorm, selbst ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung würden vermutlich nicht mehr vor dem persönlichen Ruin schützen.


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