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11.07.2019

Rentenanstieg um mehr als drei Prozent

Die Altersarmut in Deutschland steigt seit Jahren – eine neue Rentenerhöhung könnte zumindest manchen helfen. Der Anstieg liegt bei über drei Prozent.

Wer einen Blick auf die Rentenabrechnung für den Juli wirft, der wird schnell feststellen: Die Renten sind ein ganzes Stück gestiegen. In den westdeutschen Bundesländern sind die Renten zum 1. Juli 2019 um 3,18 Prozent gestiegen, in den ostdeutschen sogar um 3,91 Prozent. Für viele ältere Menschen, die mit ihrer Rente bislang nur schwerlich über die Runden kommen, ist die Nachricht ein Segen. Gerade in Zeiten steigender Altersarmut, in denen immer mehr Menschen im hohen Alter auf die Unterstützung von einer Schuldnerberatung und einem Produkt wie dem Onlinekonto ohne Schufa setzen müssen, darf man sich über eine solche Entwicklung freuen.

Standardrente steigt um knapp 46 Euro

Davon ausgehend, dass ein Rentner eine sogenannte Standardrente bekommt, steigt der Betrag im Westen durch die Erhöhung um 45,83 Euro auf nun mehr 1.487,18 Euro. Um genau auf diesen Betrag zu kommen, muss ein Rentner 45 Jahre gearbeitet und immer durchschnittlich verdient haben. Im Osten liegt dieser Wert etwas niedriger, da ein Rentenpunkt hier nur einen Wert von 31,89 Euro hat, während im Westen ein Wert von 33,05 Euro zu Grunde gelegt hat. In den neuen Bundesländern liegt die Standardrente damit bei 1.435,05 Euro, wobei die durchschnittliche Erhöhung bei knapp 50 Euro liegt.

Hohe Renten steigen am stärksten

Wie üblich profitieren von einer Rentenerhöhung dabei besonders diejenigen, die eine hohe Rente haben. Wer beispielsweise bei der doppelten Standardrente liegt, erhält zukünftig knapp 100 Euro mehr im Monat. Wer dagegen nur die halbe Standardrente bekommt, etwa weil es nicht möglich war auf die 45 Jahre zu kommen oder der Verdienst deutlich unter dem Schnitt lag, erhält nur etwa 25 Euro zusätzlich. Diejenigen, die von Altersarmut betroffen sind, erhalten also zwar ein wenig mehr Geld, allerdings wohl kaum genug für einen Befreiungsschlag. Leider liegt der Fehler dabei aber im System, denn bei allen Rentenerhöhung profitieren besonders diejenigen, die eine hohe Rente erhalten und eben nicht diejenigen, die es am nötigsten hätten.

Angleichung zwischen Westen und Osten bei den Renten

Die neue Rentenerhöhung bedeutet ansonsten auch noch eine weitere Annäherung von West- und Ostrenten. In den neuen Bundesländern erhalten Verbraucher nun 96,5 Prozent der Rente im Westen, in wenigen Jahren sollte die Angleichung damit abgeschlossen sein. Die Unterschiede ergeben sich überhaupt nur daraus, dass die Bürger der früheren DDR nicht in das Rentensystem der früheren BRD eingezahlt haben. Das Problem Altersarmut bleibt trotz der Erhöhung allerdings in allen Bundesländern bestehen.


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