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18.07.2019

Rückläufige Privatinsolvenzzahlen im ersten Quartal

Die Zahl der Privatinsolvenzen war in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 erneut rückläufig – möglicherweise zeichnet sich aber eine Wende ab.

Gute Nachrichten aus Deutschland: Die Zahl der Privatinsolvenzen ist von Januar bis März im Vergleich zu denselben Monaten im Vorjahr erneut zurückgegangen. Experten schätzen deshalb, dass die Zahl der Privatinsolvenzen auch 2019 so niedrig ausfallen wird, wie nie zuvor. Dies wäre der neunte Rückgang in Folge und ein erneuter Rekord – schon letztes Jahr waren die Privatinsolvenzzahlen so niedrig wie nie zuvor. Die Gründe dafür sehen Experten weiterhin in der guten Beschäftigungslage – gleichzeitig könnte sich eine Umkehr des Trends andeuten.

Privat- und Firmeninsolvenzen fallen gleichermaßen

In den ersten drei Monaten des Jahres 2019 ist nicht nur die Zahl der Privatinsolvenzen, sondern auch die der Firmeninsolvenzen zurückgegangen. Letztere sind um insgesamt 3,7 Prozent auf insgesamt 4.858 Fälle zurückgegangen, bei den Privatinsolvenzen gab es einen Rückgang um 4,6 Prozent auf 21.500 Fälle. Die Experten von Crifbürgel haben zudem hochgerechnet, dass die Zahl der Privatinsolvenzen im Jahr 2019 insgesamt wohl etwa bei 80.000 liegen sollte – noch vor wenigen Jahren waren Zahlen über 100.000 die Regel. All das klingt sehr positiv, zumal es sich bei der Gesamtzahl der Privatinsolvenzen dann um den neunten Rückgang in Folge handeln sollte. Was so rosig klingt, scheint aber keineswegs bei jedem Verbraucher anzukommen, der auf ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa setzt.

Positive Entwicklung könnte sich abschwächen

Die Experten von Crifbürgel warnen allerdings davor, dass die positive Entwicklung möglicherweise nicht mehr allzu lange anhalten wird. Besonders problematisch werden die außenwirtschaftspolitischen Unsicherheiten gesehen, denn diese sorgen dafür, dass sich auch die Binnenwirtschaft in Deutschland abschwächt. Dies würde dann wiederum auch Folgen für die Jobsituation der Deutschen und die Löhne haben. Sollten sich die außenpolitischen und generell wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Außenhandel verstärken, droht mittelfristig eine höhere Arbeitslosigkeit, die dann auch wieder höhere Privatinsolvenzzahlen zur Folge hätte, halten die Macher der Studie fest.

Gute Wirtschaftslage kommt nicht bei jedem an

So schön die Statistik allgemein allerdings klingen mag, die guten wirtschaftlichen Daten kommen leider nicht bei jedem Verbraucher auch so an. Während die Zahl der Privatinsolvenzen seit Jahren rückläufig ist, setzen mittlerweile mehr Menschen auf ein Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung als noch vor einigen Jahren. Auch die Zahl der überschuldeten Verbraucher ist in Deutschland weiterhin vergleichsweise hoch. Man sollte entsprechend über die Daten zur Privatinsolvenz hinwegsehen und stattdessen eher auf die Überschuldungszahlen blicken – diese geben einen besseren Aufschluss über die echte Situation der Verbraucher.


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