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07.03.2019

Ruhe bewahren bei Inkassoschreiben

Bei einer Inkassoforderung bekommen die meisten Verbraucher direkt Angst. Doch was ist der richtige Weg, um mit einer solchen Forderung umzugehen?

Der Schreck, den ein Inkassoschreiben auslöst, ist meist groß. Viele Verbraucher wissen im ersten Moment nicht, was sie mit dem Schreiben anfangen soll und fühlen sich der jeweiligen Forderung meist ausgeliefert. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob man noch nie mit Schulden zu tun hatte oder sogar schon auf ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa setzt. Die Angst, die mit einer Inkassoforderung einhergeht, ist immer dieselbe. Doch eigentlich muss man gar nicht so häufig große Angst haben, denn in vielen Fällen erweisen sich Inkassoschreiben entweder als generell unberechtigt oder zumindest formell falsch. Deshalb gilt es bei einem solchen Schreiben auch immer erst einmal die Ruhe zu bewahren. Das klingt zwar schwierig, ist aber einfach der beste Weg.

Jedes fünfte Schreiben ist im Schnitt unbegründet

Blickt man sich im Internet um und recherchiert in Foren, merkt man schnell: Viele Forderungen sind entweder unbegründet oder konnten schnell ausgeräumt werden. Glaubt man einer Umfrage der Webseite inkasso-check.de, so waren sogar knapp 20 Prozent aller Inkassoschreiben in der Sache unberechtigt. Das heißt, dass jedes fünfte Scheiben dieser Art eigentlich nichtig ist und man sich überhaupt keine Sorgen machen muss. Als Datensatz wurden immerhin insgesamt 40.000 Nutzer befragt, sodass man davon ausgehen kann, dass die Daten durchaus valide sind. Auch Experten sind sich einig, dass Inkassoschreiben in einigen Fällen entweder auf einer unrechtmäßigen Forderung beruhen oder in dieser Form nicht angebracht sind, weil es etwa zuvor an einer Mahnung oder ähnlichem gefehlt hat.

Ruhe bewahren und Experten aufsuchen

Wer von einem Inkassoschreiben betroffen ist, sollte genauso wie beim Thema Schulden erst einmal durchatmen und das weitere Vorgehen abwägen. Wer in einer solchen Situation schlichtweg zu viel Angst hat, die Problematik selbst anzugehen, sollte sich Hilfe suchen. Eine Schuldnerberatung kann üblicherweise beispielsweise auch im Falle eines Inkassoschrebens helfen. Ansonsten ist auch ein rechtlicher Beistand hilfreich, also etwa ein Anwalt. Zwingend notwendig ist dies allerdings nicht, denn jeder Verbraucher kann die Rechtmäßigkeit einer Inkassoforderung auch selbst herausfinden. In einem Inkassoschreiben müssen nämlich Angaben zur Forderung (weswegen erfolgt die Forderung?) und zum Unternehmen (auf wen geht die Forderung zurück?) machen. So kann man meist schnell erkennen, ob eine Forderung korrekt ist oder nicht. Kommt einem die Forderung nämlich völlig unbekannt vor oder hat man eine entsprechende Rechnung schon beglichen, ist an der entsprechenden Forderung meist etwas faul.

Unseriöse Forderungen und Unternehmen erkennen

Helfen können im Falle von Unklarheiten rund um ein Inkassoschreiben natürlich auch die örtlichen Verbraucherschutzzentralen. Diese haben meist auch bestimmte Vordrucke, die man direkt online herunterladen kann – etwa ein Formular für den Widerspruch gegen eine Forderung. Zudem empfehlen Verbraucherschützer, dass man die Seriosität des jeweiligen Inkassounternehmens prüft. Ein Inkassounternehmen muss von Gerichten zugelassen und registriert werden. Taucht eine angebliche Inkassofirma nicht in der jeweiligen Übersicht auf, ist ziemlich sicher etwas faul. Helfen kann im Zweifel auch der BDIU, der Bund deutscher Inkassounternehmen. Zudem gibt es Schlichtungsstellen. Deshalb gilt auch: Erst einmal Ruhe bewahren und die Inkassoforderung genau unter die Lupe nehmen, die nächsten Schritten ergeben sich dann ganz von selbst.


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