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Sanierungen sind keineswegs immer positiv

Steigende Mieten sorgen immer wieder für Probleme. Besonders problematisch sind dabei ausgerechnet Sanierungen.

Die Sanierung einer Wohnung klingt im ersten Moment nach einer sehr guten Sache. Bei einer energetischen Sanierung sinken meist die Heizkosten und auch sonstige Nebenkosten fallen durch eine Sanierung. Darüber hinaus will wohl fast jeder lieber eine modernisierte Wohnung, als eine baufällige. Doch auch wenn dies im ersten Moment gut klingt, erweisen sich Sanierungen in den letzten Jahren immer wieder als eine Art trojanisches Pferd. Auch so manch einer, der heute auf ein Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen muss, kennt das. Warum? Weil eine Sanierung selbstredend alles andere als günstig ist und kaum ein Vermieter bereit ist, die Kosten auch selbst zu tragen. Mietsteigerungen sind kurz- und mittelfristig fast immer die Folge.

Raum für Mieterhöhungen nach einer Sanierung

Besonders nach einer Sanierung haben Vermieter die Möglichkeit, die Mieten zu erhöhen. Bestimmte Klauseln in den verschiedenen regionalen Gesetzen sowie der staatlichen Mietpreisbremse machen es möglich, dass die Mieten nach einer (energetischen) Sanierung besonders stark steigen dürfen. In Ausnahmefällen sind die Mieten nach einer Sanierung schon um knapp ein Drittel gestiegen. Dass gerade Verbraucher mit einem geringen Einkommen dann Probleme bekommen, die Miete zu bezahlen, sollte nicht überraschen. Die Logik der Erhöhungen ist zwar durchaus stringent, doch für Betroffene sind die Mieterhöhungen dennoch ein gravierendes Problem, das im schlimmsten Fall zum Verlust der geliebten Wohnung führen kann.

Betroffen sind häufig Familien und Rentner

Besonders stark betroffen sind von den Mieterhöhungen nach Sanierungen oft gerade diejenigen, die es sowieso schon am schwersten haben. Das sind etwa diejenigen, die sowieso schon auf ein Online Konto ohne Schufa setzen müssen. Immer häufiger verdrängen Sanierungen dabei gerade diejenigen, denen der Staat eigentlich helfen sollte. Die Rede ist beispielsweise von Alleinerziehenden oder generell Familien. Es kommt gerade in Großstädten in den letzten Jahren verstärkt vor, dass gerade die bislang günstigeren Wohnungen nach Sanierungen deutlich teurer geworden sind. Auf Grund der günstigen Mieten wurden eben diese Wohnungen aber von denjenigen bewohnt, die nicht allzu viel Geld zum Leben haben. Nach einer Sanierung ist bei diesen Menschen nicht auf einmal mehr Geld da, besonders Rentner und Alleinerziehende müssen nahezu ohne steigende Einnahmen auskommen. Wenn dann die Mieten auf einmal um bis zu 30 Prozent steigen, hilft auch eine sanierte Wohnung nicht – dann können sich die Betroffene diese einfach nicht mehr leisten.

Große Wohnungsgesellschaften in der Kritik

Die steigenden Mieten nach Sanierungen werden allen voran auf die großen Wohnungsgesellschaften in Deutschland geschoben. Diese verwalten hierzulande viele hunderttausende Wohnungen und stoßen meist größere Sanierungsprojekte an. Dabei kaufen die Gesellschaften oft besonders günstige Wohnlagen und Wohnblöcke auf und sanieren diese danach aufwendig. Die Mieten steigen zwar teilweise nicht sofort, spätestens bei einem Mieterwechsel gibt es aber eine starke Erhöhung. Dadurch werden Menschen mit geringem Einkommen immer weiter aus den Städten verdrängt, besonders aus zentralen Lagen. Problematisch ist dies allen voran immer dann, wenn die Mieten auch für Bestandsmieter steigen. Bislang hat der Staat allerdings kein Rezept gefunden, um in solchen Situationen die Schwächsten der Gesellschaft zu schützen.


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