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Schicksalsschläge und die private Krankenversicherung

Schicksalsschläge sind immer eine Sache, die Verbraucher in eine schwierige Situation bringen können. Doch in Zusammenspiel mit einer privaten Krankenversicherung können die Folgen besonders groß sein.

Erfolgreich und glücklich im Job, ein gutes Gehalt – das klingt nach dem perfekten Leben. Genauso wie der Aufbau eines Unternehmens oder eine erfolgreiche Selbstständigkeit. Was nach einer tollen Fassade aussieht, garantiert aber natürlich noch keinen langfristigen Erfolg und sorgt auch nicht zwingend dafür, dass man für sein restliches Leben vorgesorgt hat. Das Problem daran lässt sich schnell beschreiben, denn durch Schicksalsschläge können besonders diejenigen sehr tief fallen, die davor hoch geflogen sind. Dabei muss es sich nicht einmal um eigene Fehler handeln, denn im Leben gibt es so viele verschiedene Stolperfallen und traurige Momente, dass auch die externen Faktoren dafür sorgen können, dass man durch einen Schicksalsschlag zum Beispiel in eine finanziell problematische Situation gerät.

Private Krankenversicherung als Stolperfalle

Wenn Menschen irgendwann auf ein Onlinekonto ohne Schufa oder eine Schuldnerberatung setzen, liegt das meist daran, dass sie auf der Suche nach Hilfe sind. In den allermeisten Fällen hat dies mit finanziellen Problemen zu tun. Doch dabei gibt es wieder ganz unterschiedliche Ausprägungen. Das zeigt sich etwa rund um die private Krankenversicherung, die oft als etwas abgetan wird, dass sowieso nur für die Reichen und Schönen im Land Vorteile bringt. Die Logik dahinter ist einfach: Wer ein hohes Gehalt hat und die gesetzliche Kasse für die private verlässt, bezahlt insgesamt geringere Beiträge. Gerade in jungen Jahren und als Selbstständiger oder Freiberufler spart man viel Geld. Über die Jahre gleicht sich das meist aber wieder aus, denn die private Krankenversicherung wird im Alter signifikant teurer, während die Höhe der Beiträge für die gesetzliche Kasse konstant bleibt.

Kein Entkommen aus der privaten Krankenversicherung

Das größte Problem für Menschen, die einmal in der privaten Krankenversicherung sind, ist, dass es so schwer ist, wieder rauszukommen. Wer sich einmal für diese Form der Versicherung entschieden hat, kann nur in absoluten Ausnahmefällen in die gesetzliche Kasse zurückkehren. Die Logik dahinter ist stringent, denn gerade Großverdiener und Jüngere profitieren von geringeren Beiträgen und würden ansonsten dann zurückkehren, wenn die eigenen Beiträge für die private Vorsorge steigen, während die für die gesetzliche konstant bleiben. Doch für Betroffene, die sich in jungen Jahren für das lukrative Angebot entschieden haben, ist die Sache deshalb nicht einfacher. Die hohen Beiträge im Alter sorgen besonders bei Soloselbständigen und auch bei Menschen, die ihren einst gut dotierten Job verloren haben und mittlerweile für signifikant weniger arbeiten, immer wieder für Schulden.

Schicksalsschläge und die private Krankenversicherung

Dadurch, dass es kein echtes Entkommen gibt, entsteht besonders bei Schicksalsschlägen eine sehr komplexe Situation. Bei einer gescheiterten Selbstständigkeit führt die private Krankenversicherung beispielsweise oft dazu, dass sich Betroffene weiter verschulden müssen. Teilweise sorgen die hohen Beiträge auch dafür, dass Soloselbstständige nur an diesen scheitern, weil das Geschäft ansonsten nicht mehr ganz so gut läuft. In privaten und geschäftlich komplexen Situationen können zwar auch ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung helfen, doch der Stolperstein private Krankenversicherung lässt sich so leicht nicht aus dem Weg räumen. Die Entscheidung für diesen Weg der Versicherung birgt immer auch ein Risiko.


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