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26.10.2018

Schlimme Folgen durch einen ungerechtfertigten Schufa-Eintrag

Rund um Inkassoschreiben und die Schufa gibt es immer wieder auch Missverständnisse – das zeigt ein aktueller Fall aus Berlin sehr deutlich.

Es gibt Fälle, in denen man wirklich daran zweifeln muss, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Da ist beispielsweise eine Sache, über die der Tagesspiegel berichtet. Es geht um einen Berliner, der eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio abgeschlossen hatte. Hierfür fiel ein Rechnungsbetrag von 85 Euro an, den der Mann auch pünktlich bezahlt hat. Das Fitnessstudio hat hiervon allerdings scheinbar nichts mitbekommen, aber gleichzeitig auch weder eine Rechnung noch eine Mahnung abgeschickt. Stattdessen ging die Rechnung direkt an ein Inkassounternehmen, das den unbescholtenen Bürger danach mit verschiedenen Forderungen bombardiert hat – ohne echte Grundlage. Doch die Sache wurde noch schlimmer und zeigt, warum viele Menschen auch deshalb auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen, weil sie dem System entfliehen möchten.

Immer mehr Inkassobriefe und höhere Gebühren

Das Inkassounternehmen lässt gegenüber dem Mann nämlich keineswegs locker und schickt ein Schreiben nach dem anderen. Neben der Frequenz der Schreiben steigt auch immer mehr die Höhe der Forderung. Das ist rechtlich zweifelhaft und zumindest moralisch grundlegend falsch. Ohne eine echte Forderung zu haben, will das Inkassounternehmen bereits anfangs über 100 Euro, später steigt die Summe immer weiter an und liegt irgendwann bei mehr als 180 Euro – das ist mehr als das doppelte der ursprünglichen Forderung. Erheben darf ein Inkassounternehmen eine solche Forderung nicht, maximal wären bei einem Fall mit einer Schadenshöhe von 500 Euro rein rechtlich betrachtet 27 Euro. Dennoch ist es gängig, dass Inkassounternehmen höhere Forderungen stellen, um ihre Forderungen einzutreiben – gewöhnlich haben sie dafür aber auch eine Grundlage.

Falsche Forderung wird zu einem Schufa-Eintrag

Doch die Sache eskaliert nicht nur in Hinsicht auf die Höhe der Forderung, sondern auch in vielerlei anderer Hinsicht. In einem Schreiben erwähnt das Inkassounternehmen nämlich, dass ein Schufa-Eintrag erfolgt – einer der Hauptgründe, warum Menschen auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa setzen. Spätestens jetzt wird auch der Betroffene hellhörig und ignoriert die Schreiben nicht mehr einfach. Er bittet seinen Vertragspartner, das Fitnessstudio, die Sache aufzuklären. Zwar bestätigt man hier, dass die Forderung bereits beglichen ist, unternimmt aber nichts weiter. Das Inkassounternehmen schickt weiter Schreiben und der Schufa-Eintrag kommt. Dem Verbraucher wird in der Folge die Kreditkarte gesperrt – obwohl er nichts falsch gemacht hat. Erst jetzt schreibt der Bürger auch an das Inkassounternehmen und legt eine Kopie des Zahlungsnachweises bei. Vorerst ändert sich dennoch nichts, denn die Forderung besteht für das Inkassounternehmen weiter.

Fitnessstudio klärt die Sache schlussendlich doch

Die Schufa wiederum hat den Eintrag des Inkassounternehmens nicht prüfen lassen und somit im Prinzip ohne Grundlage einen Eintrag veranlasst, der dem Mann größeren Schaden bringen kann. Das Inkassounternehmen hat die Forderung später zwar fallen lassen und den Eintrag zurücknehmen lassen, allerdings erst auf medialen Druck und einen Anwalt auf Seiten des Betroffenen. Verantwortlich war hierfür das Fitnessstudio, das schlussendlich das Inkassounternehmen darüber informiert hat, dass de Forderung bereits beglichen war – das Inkassounternehmen konnte dies selbst nicht prüfen. Sicherlich handelt es sich um einen unglücklichen Fall, dennoch zeigt sich erneut: Ein Schufa-Eintrag kann schneller kommen, als man denkt – auch wenn man nichts falsch macht.


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