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Schneller und einfacher zur Schufa-Selbstauskunft

Die Schufa-Selbstauskunft ist für Verbraucher sehr wichtig. Durch die DSGVO ist die Beantragung zudem deutlich einfacher geworden.

Die Folgen der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für die Schufa werden aktuell noch diskutiert. Kunden können eine erste Veränderung allerdings bereits wahrnehmen, nämlich dann, wenn sie eine Selbstauskunft bestellen. Noch bis Ende Mai war der Prozess hierfür recht kompliziert: Zuerst musste man sich durch den Dschungel der Schufa-Webseite navigieren, um auch ja die kostenlose Auskunft zu finden. Danach musste man das Dokument ausdrucken und ausfüllen. Auch damit aber natürlich nicht genug, denn zusätzlich war eine beidseitige Ausweiskopie notwendig. Schlussendlich musste man alle Dokumente zusammen in einen Brief packen und an die Schufa nach Bochum schicken. Mit der neuen DSGVO ist die Sache deutlich einfacher geworden.

Schufa-Selbstauskunft kann komplett im Netz bestellt werden

Mittlerweile ist es Verbraucher möglich, die Schufa-Selbstauskunft komplett und ohne Einschränkungen im Internet zu bestellen. Ein großes Problem bleibt allerdings weiterhin: Wer sich über die Schufa-Webseite navigiert, der findet auf den ersten Blick immer nur kostenpflichtige Angebote. Die Schufa bietet gegen Einmalzahlung und als Abo-Modell zahlreiche verschiedene Optionen, um kostenpflichtig an eine Auskunft zu kommen. Nur wer wirklich aufpasst und konkret nach der kostenlosen Auskunft sucht, findet diese auch. Dafür sind so einige Klicks auf der Webseite notwendig, danach findet man mittlerweile aber einen reinen Online-Antrag. Das lästige Ausdrucken und zur Post bringen fällt mittlerweile entsprechend weg. Für Kunden ist das ein großer Gewinn, denn zuvor musste sogar das Porto für den Versand selbst bezahlt werden.

Personalausweiskopie ist mittlerweile nicht mehr notwendig

Dazu kommt ein weiterer entscheidender Vorteil: Die Beantragung der Selbstauskunft ist mittlerweile auch ohne eine Personalausweiskopie möglich. Verbraucher können ganz einfach online das entsprechende Formular ausfüllen. Dieses fragt nach dem Vor- und Zunamen, der Adresse und dem Geburtsdatum. Danach kann zwar auch eine Personalausweiskopie hochgeladen werden, das muss allerdings nicht sein. Vielmehr kann man die Bestellung auch ganz einfach so aufgeben und spart sich somit den Aufwand der Kopie. Auch die Angst vor gestohlenen Daten verschwindet so. Die Bestellung der Schufa-Selbstauskunft wird dadurch deutlich einfacher und sollte deshalb auch bei jedem Verbraucher einmal jährlich auf der Agenda stehen. Das gilt keineswegs nur für Verbraucher, die zum Beispiel auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen, sondern eigentlich für jeden. Auch wer noch nie Probleme mit der Bonität hatte, sollte die gespeicherten Informationen im Blick behalten.

Ausweiskopie kann im Zweifel nachgefordert werden

Mittlerweile nennt sich die Schufa-Auskunft „Kopie der personenbezogenen Daten nach Artikel 15 EU-Datenschutz-Grundverordnung“ – an dem Inhalt hat sich aber kaum etwas geändert. Deshalb ist auch die Prüfung durch eine Personalausweiskopie nicht komplett weggefallen. Das Hinzufügen einer solchen Kopie kann in einigen Fällen nachgefordert werden. Immer dann nämlich, wenn die eingegebenen Daten nicht mit dem übereinstimmen, was die Schufa gespeichert hat. Wenn Unklarheiten auftreten oder die Daten nicht klar zugeordnet werden können, fordert die Schufa aus Datenschutzgründen eine Ausweiskopie an – diese kann dann allerdings immerhin elektronisch übermittelt werden. Personalausweisnummer und Foto können darauf zudem geschwärzt werden. Notwendig ist dies aber generell nur in Ausnahmefällen, beispielsweise dann, wenn man kurz vor der Bestellung der Auskunft umgezogen ist.


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