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Schufa kämpft gegen Geldwäsche

Die Schufa hat grundsätzlich keinen besonders guten Ruf – dabei macht sie mehr als nur Bonität, wie ein aktuelles Beispiel einer Zusammenarbeit zeigt.

Wenn man an die Schufa denkt, dann fallen einem meist erst einmal viele negative Schicksale ein. Wegen einer negativen Schufa kann manch einer kaum mehr ein normales Leben führen, selbst an ein Bankkonto zu kommen ist oft komplex. Produkte wie das Onlinekonto ohne Schufa versprechen hier zwar oft einen Ausweg, aber dennoch ist das Leben mit schlechter Schufa sehr komplex. Doch das Unternehmen macht eben nicht nur Dinge, die man negativ aufnehmen muss. Das zeigt das Beispiel einer neuen Zusammenarbeit mit dem Start-up fino.

ClariLab soll für die Schufa gegen Geldwäsche kämpfen

Konkret haben die Schufa und das Start-up fino eine neue Gemeinschaftsfirma unter dem Namen ClariLab gegründet. In dieser sollen Dienstleistungen gebündelt werden, bei denen die beiden Unternehmen schon länger zusammenarbeitet. Es geht konkret um sogenannte Know Your Customer (KYC) Dienstleistungen, die in der heutigen Zeit immer wichtiger werden. Dabei bringt das Start-up fino die notwendigen technischen Lösungen mit, während die Schufa ihr Wissen über Verbraucher sowie Unternehmen mit an den Tisch bringt. So können die Dienstleistungen effizienter und auch aussagekräftiger angeboten werden.

Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche im Fokus

Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen besteht bereits seit einiger Zeit, zusammengearbeitet wird primär bei der Plattform KYCnow, die in den kommenden Monaten im Rahmen der neuen Firma ausgebaut werden soll. Dabei planen die beiden Firmen zusammen eine Lösung zu finden, die Unternehmen aktiv bei den KYC-Prozessen helfen soll. Das Ziel ist dabei klar: Geldwäsche und damit zusammenhängende Terrorismusfinanzierung sollen eingedämmt und gänzlich verhindert werden – aktuell liegt das Volumen der Geldwäsche allein in Deutschland allerdings nach Schätzungen 100 Milliarden Euro im Jahr.

Dies führt auch dazu, dass Unternehmen starke regulatorische Pflichten bei vielen Geschäftsprozessen haben und gerade als internationaler Konzern nachweisen müssen, nicht mit den falschen Partnern zusammenzuarbeiten. Genau in diesem Bereich möchte die Schufa gemeinsam mit fino einen effizienten Prozess bieten, der Unternehmen Geld und Ressourcen spart, gleichzeitig aber sicherstellt, dass alle rechtlichen Verpflichtungen erfüllt werden.

Schufa versucht sich schon länger in anderen Geschäftsbereichen

Selbst wenn man die Schufa grundsätzlich nur als negativ konnotiert kennt, ist das Unternehmen doch schon seit Längerem in ganz unterschiedlichen Bereichen aktiv. Eine Zusammenarbeit mit Start-ups gibt es schon seit einigen Jahren, etwa hat die Schufa vor zwei Jahren FinAPI übernommen. Das junge Unternehmen bietet unter anderem Schnittstellen zu Banken. Klar wird dadurch: Die Schufa möchte nicht mehr nur negativ wahrgenommen werden, sondern auch dafür sorgen, dass Zahlungen und Kreditgeschäfte in Zukunft für alle Beteiligten sicherer werden.


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