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Schufa spielt auch beim Stromvertrag eine Rolle

Bei einem Wechsel des Strom- oder Gasanbieters denken die wenigsten Verbraucher an die Schufa – doch ein Check findet auch hier regelmäßig statt.

Es gibt Produkte, bei denen ist der Schufa-Check für die Verbraucher längst Standard. Das gilt beispielsweise bei der Entscheidung für ein Girokonto oder eine Kreditkarte – zumindest sofern man sich nicht explizit für Produkte wie das Onlinekonto ohne Schufa ohne Bonitätsprüfung entscheidet. Doch auch beim Wechsel des Stromanbieter sollte man vorsichtig sein, denn ein Check der Bonität ist auch hier keine Seltenheit, wie neue Zahlen zeigen.

Siebenstellige Zahl an Bonitätsabfragen bei der Schufa

Im Kontext der Energieanbieter finden laut der Schufa jedes Jahr mehr als eine Million Anfragen bei der Auskunftei aus Wiesbaden statt. Dies geht aus Informationen hervor, die ein Manager der Schufa im Interview mit der Website energate preisgegeben hat. „Wir registrieren im Ganzen eine deutlich siebenstellige Zahl im Jahr an Anfragen im Kontext der Vertragsanbahnung Energie“, heißt es dazu von Ingo Bußmann, der als Vertriebsleiter Energie bei dem Wiesbadener Datendienstleister tätig ist. Verbraucher sollten entsprechend nicht erwarten, dass die Bonität bei der Suche nach einem neuen Kreditanbieter nicht so wichtig wäre.

Nahezu jede Anfrage läuft über die Schufa

Geht man nach den Zahlen der Bundesnetzagentur bewegen sich die Werte der Schufa nahe an der Zahl der insgesamten Anbieterwechsel in Deutschland. Konkret heißt das, dass im Prinzip jeder Wechsel des Anbieters auch mit einem Check der Bonität der Verbraucher verbunden ist. Wer den Anbieter für die Strom- oder die Gasversorgung wechselt, sollte entsprechend genau hinsehen. Gerade beim Online-Wechsel setzt man gerne automatisch alle Haken, oftmals ohne genau zu bemerken, was sich hinter diesen verbirgt. Im Kleingedruckten wird dann beispielsweise darauf hingewiesen, dass beim Wechsel des Anbieters auch ein Check der Bonität stattfindet.

5 bis 10 Prozent der Verbraucher fallen durchs Raster

Das Risiko von Zahlungsausfällen, welche durch den Bonitätscheck vermieden werden sollen, ist laut der Schufa bei Energieversorgern „unterdurchschnittlich“. Das bedeutet gleichzeitig aber auch nicht, dass jeder Antrag problemlos durchgewunken wird. Zwar sind die Ablehnungsquoten deutlich geringer als etwa bei Telekommunikationsanbietern, dennoch werden allerdings nach Schufa-Angaben fünf bis zehn Prozent der Kunden wegen ihrer Bonität abgelehnt. Besonders hoch sind die Ablehnungsquoten bei besonders günstigen Anbietern, die versuchen durch den Preis an neue Kunden zu kommen. Eine höhere Ablehnungsquote haben zudem sogenannte Bündelprodukte, bei denen ein neuer Vertrag zum Beispiel mit einem Smartphone als Prämie verbunden ist. Wer keine perfekte Bonität hat, sollte beim Wechsel des Strom- oder Gasanbieters entsprechend in Zukunft ganz genau hinsehen. 


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