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Schufa zeigt sich über Vertrauensproblem überrascht

Ungerecht behandelt? So fühlen sich viele Verbraucher, wenn es um die Bonitätsauskunft geht. Doch die Schufa möchte den Spieß nun umdrehen.

Es sind wilde Tage für die Schufa. Generell ist das Thema Bonität in den schwierigen Zeiten der Coronakrise noch einmal stärker im Fokus als noch im Vorjahr. Doch die Schufa arbeitet auch an eigenen Innovationen, um noch mehr über Verbraucher zu erfahren und dafür zu sorgen, dass Unternehmen die Bonität von Kunden besser einschätzen können. Ein solcher Service ist Schufa CheckNow. Den Dienst hat die Firma in den letzten Monaten getestet – bei Verbrauchern und der Presse ist das nicht gut angekommen.

Schufa findet Berichterstattung unfair

In einem offiziellen Statement hat sich die Schufa nach der Berichterstattung über den als Schufa CheckNow bekannten Service beschwert. Die Diskussion werde dabei nicht ausgeglichen geführt, heißt es von der Schufa. Darüber hinaus weist die Schufa darauf hin, dass es vergleichbare Angebote in anderen Ländern längst gebe und gerade junge Finanz Start-ups den Kunden viel mehr durchleuchten würde, als es die Schufa vorhabe. Das Problem nur: Das Vertrauen in die Schufa ist bei vielen Deutschen nicht besonders hoch, was die kritischen Kommentare nach den Enthüllungen zum neuen Service gut erklärt. Berichtet hatten zuerst NDR, Süddeutsche Zeitung und WDR. Zwar handelt es sich laut der Schufa sowieso nur um einen „Produkttest“, doch man kann davon ausgehen, dass die Schufa eine breite Einführung bereits geplant hatte – auch wenn diese nun möglicherweise aufgeschoben wird.

Keine Transparenz beim Girokonto

Niemand möchte sich gerne auf das Konto schauen lassen – schon über das Gehalt spricht man in Deutschland nicht. Dass es entsprechend nicht gerade positive Kommentare geben würde, wenn die Schufa einen Service einführt, der das Konto durchleuchtet, kommt nicht überraschend. Vermutlich hatte die Schufa allerdings nicht mit einer ganz so scharfen Berichterstattung gerechnet, denn die Kritik zeigt sich im Prinzip in allen Medien und jeder Kommentarspalte. Hintergrund ist dabei sicherlich, dass die Deutschen das eigene Konto und einen Blick darauf als absolutes Reizthema sehen – deutlich mehr als Verbraucher in anderen Ländern, in denen solche Services laut der Schufa deutlich weniger kritisch gesehen werden.

Fehlendes Vertrauen als großes Problem

Nicht nur vielen Inhabern von einem Produkt wie dem Onlinekonto ohne Schufa, sondern auch generell der Bevölkerung fehlt zudem das Vertrauen in die Schufa. Deshalb gehen die meisten wohl auch davon aus, dass der Service mittelfristig für einen noch gläsernen Bürger sorgt und primär der Schufa in die Karten spielt. Dass der Service dagegen nur denjenigen helfen soll, die wegen einer schlechten Bonität nicht an ein Konto oder einen Vertrag kommen, will so recht keiner glauben. Dass die Schufa die Kunden im Test gefragt hat, die Daten auch für Auswertungen speichern zu dürfen, wie NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung berichtet haben, passt da ins Bild. 


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