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Schulden in der Mitte der Gesellschaft

In Deutschland ist für Menschen in finanziellen Nöten weiterhin viel Hilfe notwendig – doch wie genau ist die Situation der Menschen eigentlich?

Knapp eine halbe Million Menschen hat sich im letzten Jahr Hilfe gesucht, weil sie mit ihren finanziellen Problemen selbst nicht mehr zurechtkommen. Das sollte nicht überraschen, denn auch wenn die Zahl der Privatinsolvenzverfahren seit Jahren zurückgeht, sieht es bei der Zahl der überschuldeten Verbraucher ganz anders aus. Hier gibt es in einigen Jahren sogar einen leichten Anstieg. Doch wer sind die Menschen, die auch in wirtschaftlich starken Zeiten auf eine Schuldnerberatung oder ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa setzen müssen? Allen voran sind es Verbraucher, die in der Mitte der Gesellschaft leben. Die Mär von Schuldnern, die selbst für ihr Schicksal verantwortlich sind oder die ausgegrenzt von anderen Menschen leben, ist längst revidiert.

30.000 Euro Schulden im Schnitt

Das zeigen auch die Zahlen, denn so hoch wie man denken mag, sind die Schulden der meisten betroffenen Verbraucher gar nicht. Im Schnitt liegen die Schulden hierzulande gerade einmal bei 30.000 Euro. Das heißt konkret: Es gibt auch viele hilfsbedürftige Menschen, die deutlich weniger Schulden haben. Manch ein Privatinsolvenzverfahren wird sogar mit einer Schuldenhöhe im mittleren vierstelligen Bereich eröffnet. Für andere ist das gerade einmal ein Monatsgehalt. Doch auch in der Mitte der Gesellschaft gibt es Verbraucher, die schlichtweg Pech haben und so auf einmal mit einem Schuldenberg von 30.000 Euro dastehen. Besonders häufig sind für Verbrauche aus allen Landesteilen und aus allen Schichten dabei Schicksalsschäle der Grund für die prekäre Situation – wirklich vorsorgen lässt sich gegen diese nur sehr eingeschränkt.

Hohe Schuldenintensität in der Mitte Deutschlands

Um eine Idee davon zu bekommen, wer die Menschen sind, die von Schulden betroffen sind, lohnt auch ein Blick auf die Schuldenintensität. Bei diesem Kennwert handelt es sich um die Zahl der Monatsgehälter, die Verbraucher im Schnitt brauchen, um ihre Schulden wieder in den Griff zu bekommen. Statisch betrachtet sind es in Deutschland im Schnitt genau 28 – das heißt, dass Verbraucher knapp 2 ½ Jahre lang ihr gesamtes Nettoeinkommen für den Schuldendienst aufbringen müsste, um wieder schuldenfrei zu sein. Doch in manchen Bundesländern ist die Intensität deutlich gravierender. In Rheinland-Pflanz liegt die Intensität bei 35, im Saarland bei 34, in Nordrhein-Westfalen bei 32 und in Sachsen sowie Thüringen bei 31. Interessant ist daran besonders, dass Schulden in diesen Bundesländern nicht unbedingt ein so großes Problem sind, hier setzen etwa nicht überdurchschnittlich viele Verbraucher auf ein Online-Konto ohne Schufa.

Nicht nur die Höhe ist beim Schuldenabbau relevant

Die Statistik zeigt aber einfach gut, dass die Höhe der Schulden nur ein Faktor ist. Wer beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern (Intensität 23) Schulden hat, der hat deutlich bessere Chancen, diese wieder abzubauen. Meist ist die Schuldenhöhe hier nicht sonderlich groß, weswegen auch ein kleineres Durchschnittsgehalt als in anderen Bundesländern zum Schuldenabbau reicht. In wirtschaftsstarken Bundesländern wie Rheinland-Pfalz ist der durchschnittliche Schuldenberg dagegen besonders groß – hier dauert der Schuldenabbau auch mit einem hohen Gehalt recht lange. Man sieht an der Statistik noch einmal gut: Betroffen sind Menschen mit unterschiedlichen Gehältern, unterschiedlichen Wohnorten und einer ganz unterschiedlichen Geschichte. 


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