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26.01.2019

Scoring könnte deutlich ausgeweitet werden

Das Thema Bonität kommt in Deutschland immer mehr im gesellschaftlichen Diskurs an. Der Grund dafür ist simpel: Scoring weitet sich immer weiter aus.

In den letzten Jahren ging es beim Thema Scoring eigentlich immer nur um einen Anbieter: Die Schufa. Doch im Schatten des größten Datensammlers in Deutschland haben sich längst auch andere Scoring-Anbieter entwickelt. Dazu gehören beispielsweise Unternehmen wie Creditreform, die ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgen wie die Schufa. Dazu kommen Anbieter, die verstärkt auf die Technik beim Thema Scoring setzen und die Daten von Computern erheben und danach auch von diesen berechnen lassen. Generell werden Computer bei der Festlegung einer Score eines Menschen immer wichtiger. Gerade auf Grund dieser Entwicklung entscheiden sich viele Verbraucher für ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa, um dem System zu entfliehen.

Scoring wird in den nächsten Jahren deutlich weitreichender

Bislang hat das Thema Scoring allen voran mit Finanzen zu tun. Wer eine Kreditrate nicht pünktlich bezahlt, wird von der Schufa abgestraft. Dasselbe gilt dann, wenn man das Konto konstant überzieht oder auch wenn man die Kreditkartenrechnung nicht zurückzahlt. Im Prinzip erscheint das System insofern auch fair, denn unbescholtene Verbraucher dürfen sich im Zuge dessen auch darüber freuen, dass die Bonität besser wird und etwa zu niedrigeren Kreditzinsen führt. Im Prinzip ist das Finanz-Scoring ein recht einfaches System: Wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, der profitiert. Wer Fehler macht, muss mit einem Vertrauensverlust rechnen und kommt nicht mehr an jedes Finanzprodukt. Doch das Scoring hört schon heute nicht bei den Finanzen auf – beim Scoring spielen in beide Richtungen mittlerweile auch Mobilfunkverträge, Bestellungen im Online-Handel oder auch bestimmte Abonnements eine Rolle. Doch auch das ist nur der Anfang.

Scoring im Gesundheitssystem und bei Versicherungen

Experten sind sich sicher, dass es in Deutschland nicht mehr allzu lange hin ist, bis auch Versicherungen im Bereich des Scorings eine größere Rolle einnehmen werden. Wer einen Versicherungsvertrag abschließt, der wird schon heute nach einem bestimmten Muster eingestuft – Alter, Verhalten, Gesundheit und weitere Aspekte können je nach Vertrag eine Rolle spielen. Wer in eine positive Kohorte fällt, bekommt bessere Bedingungen und zahlt weniger. Wer in eine schlechte Kohorte fällt, muss mehr bezahlen und erhält gegebenenfalls weniger Leistungen. In der Zukunft könnte der jeweilige Wert deutlich genauer und unabhängig von einer Kohorte berechnet werden. Wer als individuelle Person durch ein positives Gesundheitsverhalten auffällt, der könnte beispielsweise besser eingestuft werden. Dazu könnten Daten aus dem Gesundheitssystem genutzt werden, die immer digitaler werden. Aktuell können solche Daten nur dann weitergegeben werden, wenn man explizit zustimmt – in Zukunft könnte sich das aber ändern.

Scoring bietet Risiken und Chancen

Wer auf ein Online-Konto ohne Schufa setzt, der weiß zumeist, dass Scoring auch zu falschen Ergebnissen führen kann. Manch einer gerät in eine schwierige Situation, weil Einträge falsch zugeordnet werden, andere werden durch einen kleinen Fehler stark abgestraft. Doch das heißt noch nicht, dass es beim Scoring keine Chancen gibt, denn durch die genauere Einteilung könnten unbescholtene Verbraucher stärker profitieren. Doch es gibt auch große Risiken, nicht nur was den Datenschutz angeht, denn überall wo es Gewinner gibt, da gibt es auch Verlierer.


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