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Selbstständige sind aktuell nahezu gar nicht abgesichert

Arbeitslosengeld? Keineswegs für jeden in dieser schwierigen Zeit, denn gerade Solo-Selbstständige fallen weiterhin durch das Raster.

Es sind schwierige Zeiten für viele Verbraucher in Deutschland. Die Arbeitslosigkeit hat im letzten Jahr den höchsten Stand seit 2013 erreicht, betroffen sind Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen. Die Pandemie ist gleichzeitig noch lange nicht vorbei, sodass der Verlust von Arbeitsplätzen in den nächsten Monaten sogar noch größer werden könnte. Dabei ist besonders eine Gruppe besonders stark betroffen: Selbstständige und darunter, insbesondere die Solo-Selbstständigen. Sie leiden nicht nur besonders, sie sind auch kaum abgesichert.

Nur 1,9 Prozent der Selbstständigen sind abgesichert

In Deutschland gibt es aktuell ungefähr vier Millionen Selbstständige, ein relevanter Teil davon zählt als Solo-Selbstständiger. Die Absicherung in dieser Gruppe ist dabei leider besonders schlecht, denn Teil der Arbeitslosenversicherung sind nur 1,9 Prozent der Verbraucher. Das bedeutet konkret, dass mehr als 98 von 100 Selbstständigen bei einem Scheitern der Selbstständigkeit direkt in Hartz IV rutschen und keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Das unterscheidet diese Gruppe von den Angestellten, die meist eine Absicherung in Form einer vollen Sozialversicherung haben und damit auch bei einem Arbeitsplatzverlust noch für einige Monate abgesichert sind.

Absicherung von Selbstständigen wird immer schlechter

Für Selbstständige dagegen kann bei einem Ende des Unternehmertums schnell ein finanzielles Desaster drohen. Nicht umsonst müssen viele Verbraucher nach einer gescheiterten Selbstständigkeit auf die Hilfe von einem Produkt wie dem Online Konto ohne Schufa setzen, um eine Privatinsolvenz zu verhindern. Dabei wird die Absicherung dieser Gruppe immer schlechter, das galt schon vor der Krise rund um das Coronavirus. Im Jahr 2010 waren etwa noch 6,1 Prozent der Selbstständigen Teil der Arbeitslosenversicherung, seitdem geht es Jahr für Jahr bergab. Zumindest seit 2017 stabilisiert sich die Zahl der Abgesicherten ein wenig, damals waren es noch 2 Prozent, im Folgejahr fiel die Zahl dann auf das heutige Niveau von 1,9 Prozent. Dennoch sind sich Experten einig, dass die Absicherung viel zu gering ist.

95.000 (Solo)-Selbstständige in Hartz IV

Wie groß das Problem ist, zeigt sich bei einem Blick auf die Zahlen von 2020 – im letzten Jahr waren insgesamt 95.000 Selbstständige zumindest zeitweise Bezieher von Hartz IV. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein Anstieg von 800 Prozent, der die Versorgungslücke in Krisenzeiten besonders deutlich macht. Nicht umsonst fordern viele Verbände ein Umdenken und wollen Selbstständigen einen leichteren Weg in die Absicherung durch die Sozialversicherung bieten. Bislang ist der Zugang sehr komplex und für Selbstständige wegen einer geringen Absicherung bei Arbeitslosigkeit auch nicht sonderlich attraktiv – das muss sich ändern, wie die aktuellen Zahlen gut zeigen.


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