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14.03.2016

Sozialer Wohnungsbau wurde in Bayern lange vernachlässigt

Insgesamt 12.000 Menschen in Bayern haben sich allein 2014 als wohnungslos gemeldet, wie der Bayrische Rundfunk berichtet. Mittlerweile sind es wohl noch einige mehr. Besonders in Ballungsräumen gibt es akute Probleme, auch weil es schlichtweg zu wenig Sozialwohnungen gibt. Verbraucher mit geringem Einkommen oder Schulden können sich gerade in Großstädten in Bayern oft allerdings keine andere Wohnung leisten. Besonders viele Sozialwohnungen gibt es Bayern nicht. Nötig waren Sozialwohnungen hier allerdings auch grundsätzlich seltener als in anderen Bundesländern, denn Bayern hat historisch gesehen fast immer eine niedrige Arbeitslosigkeit gehabt. Derzeit allerdings gibt es trotz großer Erwerbstätigkeit ein entscheidendes Problem mit Wohnungslosigkeit, denn die Mieten in Großstädten sind in den letzten Jahren rapide angestiegen. Auf der Strecke bleiben dabei viele Geringverdiener oder Menschen ohne Job, die aber dennoch gerne in ihrem angestammten Umfeld bleiben würden. Mit einem Onlinekonto ohne Schufa kann man die eigenen Finanzen zwar einigermaßen in den Griff bekommen, genug Geld für die Miete hat man deswegen aber noch lange nicht.

Steigende Mieten in Ballungsräumen

© Chrisharvey | Dreamstime Stock Photos

Besonders wer in München oder Regensburg lebt und auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa setzt, muss derzeit mit Problemen kämpfen. Die immer weiter steigenden Mieten sorgen dafür, dass viele alteingesessene Mieter ihre Wohnungen verlassen müssen. Auch die Mietpreisbremse hat diesen Effekt bislang kaum bekämpft, denn die Gehälter steigen gerade bei Geringverdienern nicht annähernd so schnell wie die Mieten. Wer seinen Job verliert, für den ist es in einer Stadt wie München mittlerweile sogar fast unmöglich, eine Wohnung zu halten. Die einzige Hoffnung ist da oft eine Sozialwohnung, aber genau von diesen gibt es in Bayern viel zu wenig. So kommt es, dass selbst im reichen Bayern mehr als 10.000 Menschen wohnungslos sind.

Sozialer Wohnbau wird kaum gefördert

Sozialverbände kritisieren daher wohl nicht ganz zu Unrecht, dass der soziale Wohnbau in den letzten Jahren nicht genug gefördert wurde. Anstatt Wohnungen für Menschen, die beispielsweise auf ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, zu bauen, wurde der privaten Wohnungswirtschafts freie Hand gelassen. Was grundsätzlich nicht allzu schlecht klingt, hat in Bayern dazu geführt, dass Wohnungen fast nur im mittleren und oberen Segment gebaut wurden. Gerade in den Großstädten haben Investoren bei neuen Projekten allen voran an Luxus gedacht. Wer wenig verdient oder gar arbeitslos ist und sich mit einem Onlinekonto ohne Schufa gerade so über Wasser hält, bedeutet das meist, dass ein Umzug kaum zu verhindern ist.

Probleme für ältere Mieter

Mindestens genauso schlimm wie Menschen im erwerbsfähigen Alter sind Rentner betroffen. Für sie wird es immer schwieriger, die Mieten in Ballungsräumen zu bezahlen. Die Renten sind in den letzten Jahren nur gering gestiegen. Wer gerade erst in Rente gegangen ist, hat meist sogar deutlich weniger Geld zur Verfügung als noch zuvor. Dass es da alles andere als einfach ist, die Miete noch zu bezahlen, verwundert kaum. Eine Schuldnerberatung und ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa können da eine sinnvolle Lösung sein. Nicht immer aber reicht das, um die eigene Wohnung zu halten. Das Leben dort fortzuführen, wo man die meiste Zeit verbracht hat, wird für viele Bürger immer schwieriger. Was für das reiche Bayern gilt, lässt sich so leider auch auf viele andere Bundesländer übertragen.

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