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Steigt die Überschuldung oder bleibt sie konstant?

Steigt die Zahl der Überschuldeten in Deutschland oder bleibt sie konstant? Die Antwort darauf ist: Sowohl als auch – es kommt darauf an, worauf man blickt.

Im Jahr 2018 gab es in Deutschland insgesamt 6,93 Millionen Fälle von Menschen, die von einer Überschuldung betroffen waren. Dies ist an sich schon eine sehr hohe Zahl, die das Problem noch einmal verdeutlich. Doch es gibt, auch nach der Veröffentlichung des Schuldneratlas für 2018 immer noch unterschiedliche Interpretationen der Zahlen. Ist die Zahl der überschuldeten Verbraucher in Deutschland nun gestiegen oder zumindest nur konstant geblieben? Die Antwort darauf findet man dann, wenn man auf zwei verschiedene Zahlen blickt.

Gesamtzahl der Überschuldeten ist gestiegen

In absoluten Zahlen nämlich ist die Zahl der überschuldeten Menschen in Deutschland gestiegen. Im Vorjahr waren noch 19.000 weniger Verbraucher in Deutschland von einer Überschuldung betroffen. 6,93 Millionen Menschen sind sogar eine absolute Rekordzahl in Hinblick auf die Gesamtzahl der überschuldeten Verbraucher in Deutschland. Noch nie mussten so viele Menschen in Deutschland einen finanziellen Ruin fürchten. Entsprechend haben sich auch noch nie so viele Verbraucher von einem Produkt wie dem Online Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung helfen lassen. Dass dies leider immer häufiger notwendig ist, zeigt sich an der hohen Gesamtzahl recht gut. Experten halten es sogar für möglich, dass die Zahl der Überschuldeten im Jahr 2019 auf über sieben Millionen steigt. Das heißt: Einen Anstieg der Zahl der Überschuldeten gab es nicht nur im letzten Jahr, er ist auch in diesem Jahr wahrscheinlich.

Anteil der Überschuldeten bleibt konstant

Gleichzeitig gibt es noch eine zweite Zahl, auf die man blicken kann, die in Prozent. Konkret handelt es sich hierbei um die Zahl der Überschuldeten im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Genau deswegen gibt es rund um den Anstieg der Überschuldung auch eine gewisse Verwirrung, denn der Anteil der Überschuldeten ist mit 10,04 Prozent genau gleichgeblieben. Die sogenannte Überschuldungsquote ist nicht gestiegen, obwohl die Gesamtzahl der Überschuldeten im Jahr 2018 gestiegen ist. Dies geht darauf zurück, dass die Bevölkerung im letzten Jahr gewachsen ist, allen voran auf Grund von Zuwanderung. Entsprechend sind im Schnitt noch immer genauso viele Menschen von einer Überschuldung betroffen wie im Vorjahr, es leben schlichtweg nur mehr Menschen in Deutschland. Genau deshalb kann man auch davon sprechen, dass die Zahl der Überschuldeten in Deutschland konstant geblieben ist – zumindest in Hinblick auf die Quote.

Überschuldung verschiebt sich immer weiter

Die Überschuldung ist allerdings nicht nur auf eine große Zahl und eine Quote zu reduzieren. Vielmehr gibt es auch große Verschiebungen in den Gruppen. Noch vor Jahren gab es Überschuldung großenteils bei Menschen im mittleren Alter, junge und ältere Verbraucher waren sehr selten betroffen. Dies hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Gerade bei den Jüngeren und den Älteren ist die Zahl der Überschuldeten deutlich gestiegen – unabhängig davon, auf welche Kennzahl man blickt. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, haben aber jeweils mit einem niedrigen Einkommen, etwa durch Rente oder Ausbildung, und großen Konsumverlockungen auf der anderen Seite zu tun. Man kann sich entsprechend auch trotz guter Konjunktur sicher sein, dass Überschuldung leider auch weiterhin ein Thema bleibt.


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