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Überschuldete haben im Schnitt mehr als 30.000 Euro Schulden

30.000 Euro – diese Zahl klingt nach einem guten Jahreseinkommen. Es handelt sich allerdings um die durchschnittliche Schuldenhöhe deutscher Verbraucher.

Das Statistische Bundesamt hat sich zuletzt erneut mit dem Thema Schulden beschäftigt und dabei repräsentative Zahlen erhoben. Diese sind auch für Menschen relevant, die auf ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen. Sie machen es nämlich möglich, dass man die finanzielle Situation selbst besser einschätzen kann. Häufig zeigt sich nämlich, dass man im Schnitt gar nicht so schlecht dasteht und die finanzielle Problematik entsprechend durchaus wieder in den Griff bekommen kann. Die Höhe der Schulden von Menschen in echten Problemstellungen wird nämlich immer wieder unterschätzt. Zwar gibt es natürlich sowohl große regionale als auch große persönliche Unterschiede, doch kleinere Schuldenberge lassen sich sehr häufig wieder in den Griff bekommen – das zeigt auch die Statistik gut.

Durchschnittlicher Schuldenberg von 30.170 Euro

Im Schnitt, so hat das Statistische Bundesamt ermittelt, haben die überschuldeten Verbraucher in Deutschland einen Schuldenberg von 30.170 Euro. Es handelt sich hierbei um das 28-fache des durchschnittlichen monatlichen Einkommens der Betroffenen. Konkret verdient eine überschuldete Person in Deutschland also nur knapp über 1.000 Euro im Monat und muss mit diesem vergleichsweise geringen Einkommen einen Schuldenberg abbauen, der sich nur über viele Jahre überhaupt in den Griff bekommen lässt. Zum Abbau der Schulden wäre es im Schnitt notwendig, dass die betroffenen Verbraucher fast zweieinhalb Jahre keinen Cent für andere Dinge als den Schuldendienst aufbringen müssten – in den allermeisten Fällen ein Ding der Unmöglichkeit. Eben deshalb suchen sich so viele Menschen auch Hilfe durch ein Produkt wie das Online-Konto und eben auch eine Schuldnerberatung.

Relevante Unterschiede zwischen den Bundesländern

Die Statistiken des Statistischen Bundesamtes sind allerdings auch in anderer Hinsicht interessant – es gibt in Deutschland nämlich große regionale Unterschiede beim Thema Schulden. Die durchschnittliche Schuldenhöhe ist dabei überraschend in einem wirtschaftlich recht starken Bundesland sehr hoch. In Rheinland-Pfalz liegt der durchschnittliche Schuldenberg bei 37.518 Euro und damit mehr als 7.000 Euro höher als im deutschlandweiten Schnitt. Verbraucher müssten ihr gesamtes Monatseinkommen hier sogar 35 Monate und damit fast drei volle Jahre komplett für den Schuldendienst nutzen, um die finanziellen Probleme wieder hinter sich zu lassen. Interessant ist diese Statistik besonders deshalb, weil die Zahl der Überschuldeten und Privatinsolvenzen in Rheinland-Pfalz nicht höher ist als in vielen anderen Bundesländern. Bei diesen Zahlen befindet sich Rheinland-Pfalz im Gegenteil sogar im absoluten Mittelfeld.

Bessere Chancen auf den Schuldenabbau in Ostdeutschland

Wenngleich die Statistiker keine echte Erklärung für die Unterschiede abgeben konnten, zeigt sich gut: Die besten Chancen auf einen effektiven Schuldenabbau haben die Menschen in Ostdeutschland. Vorzeigeland ist hier Mecklenburg-Vorpommern, wo die überschuldeten Verbraucher im Schnitt mit nur 22.025 Euro in der Kreide stehen – das sind 15.000 Euro weniger als in Rheinland-Pfalz. Da hier die durchschnittlichen Einkommen etwas geringer sind, dauert der Schuldenabbau deutlich weniger lang, allerdings nicht extrem viel kürzer als in Rheinland-Pfalz. Auch in Mecklenburg-Vorpommern müssten die betroffenen Verbraucher insgesamt 23 Monatsgehälter komplett abgeben, um die Schulden hinter sich zu lassen – in Bremen und Brandenburg sind es 24 Monatsgehälter.


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