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Überschuldete sind besonders häufig von Mietsteigerungen betroffen

Hohe Mieten werden für immer mehr Überschuldete zum Problem. Eine Studie zeigt, dass die Mietzahlungen teilweise mehr als die Hälfte des Einkommens betragen.

Dass steigende Mietpreise ein echtes Problem sind, ist keine große Neuigkeit. Doch es zeigt sich immer häufiger, dass die Folgen der hohen Mietpreise besonders die Schwächsten der Gesellschaft treffen. Eine Studie der Stiftung ‚Deutschland im Plus‘ zeigt nun, dass besonders Überschuldete von den steigenden Mieten betroffen sind. Von den knapp sieben Millionen Menschen in Deutschland, die offiziell als überschuldet gelten, muss jeder Fünfte mindestens 50 Prozent seines Einkommens für die Miete aufbringen – ein Horrorwert. Schon Werte von mehr als einem Drittel des monatlichen Einkommens gelten als sehr problematisch und können dazu führen, dass man die tagtäglichen Ausgaben nicht mehr decken kann.

Viele Überschuldete müssen den Wohnort wechseln

Doch es kommt noch ein weiteres gravierendes Problem dazu – immer mehr Überschuldete in Deutschland müssen den Wohnort wechseln, weil sie sich die Mieten in Großstädten nicht mehr leisten können. Wer auf ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt, der kennt vergleichbare Probleme sicherlich. Wenn die Finanzen knapp sind, tun hohe Mietzahlungen besonders weh. Entsprechend versuchen die meisten Verbraucher auch die Belastung durch die Miete zu reduzieren. Dies wiederum hat zur Folge, dass gerade Menschen mit Schulden immer mehr in die Randlagen gedrängt werden oder in Vororte ziehen müssen. Leider zieht aber auch dort der Mietmarkt immer weiter an und wird für Betroffene zu einem echten Problem.

Umzüge bedeuten ein zusätzliches Überschuldungsrisiko

Eine Perspektive, die bislang nur selten beleuchtet wurde, ist das mit Umzügen einhergehende Überschuldungsrisiko. Vielfach müssen Verbraucher auf Grund der steigenden Mieten in schlechtere Lagen oder eben sogar andere Orte ziehen. Ein Umzug kostet allerdings schnell einige tausend Euro. Fehlt es an Rücklagen, kann ein Umzug so sehr schnell in die Überschuldung führen. In einer solchen Situation setzen viele Menschen auf Unterstützung, beispielsweise durch ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung. Doch nicht immer reicht das aus, denn die durch einen Umzug entstehenden Schulden kann keineswegs jeder verkraften. Die Flucht vor hohen Mieten kann am Ende also ebenfalls zu einem Grund für eine Überschuldung werden – taucht aber schlichtweg in keiner Statistik auf.

Mieten belasten Verbraucher in allen Lebenslagen

Die steigenden Mieten sind allerdings keineswegs nur ein Problem für Verbraucher, die mit einer Überschuldung zu kämpfen haben. In allen Schichten müssen die Menschen mittlerweile einen größeren Anteil ihres Gehaltes für die Miete zur Seite legen. Das ist für Verbraucher mit hohem Gehalt meist etwas leichter zu verkraften, ein gravierendes Problem bleiben die steigenden Mieten für immer mehr Verbraucher aber unabhängig davon. Generell zeigen Statistiken zudem, dass ein großer Anteil der Miete an den monatlichen Kosten häufig dazu führen kann, dass Menschen in finanzielle Probleme geraten. Eine Überschuldung auf Grund von steigenden Mieten ist längst keine Randerscheinung mehr. Betroffen sind immer mehr Menschen, denn der Anteil derjenigen, die mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete aufbringen müssen, steigt von Jahr zu Jahr – Besserung ist kaum in Sicht. 


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