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Überschuldung bleibt selbst in München problematisch

Obwohl München zu den reichsten Städten des Landes gehört, spielt die Überschuldung eine zunehmend große Rolle – besonders wegen einem Faktor.

Die Überschuldung bestimmt das Leben der Verbraucher in Deutschland weiterhin, das gilt selbst für reiche Metropolen wie München. Zwar ist die Zahl der Überschuldeten hier prozentual leicht zurückgegangen, doch im Jahr 2019 gab es dennoch einen absoluten Anstieg der Überschuldeten. Statistisch ausgeglichen wurde dieser nur durch den starken Zuzug in die bayerische Landeshauptstadt. Experten für das Thema bereitet in München genauso wie auch in einigen anderen deutschen Großstädten besonders eine Sache Sorge.

Mittelschicht kann sich die Mieten nicht mehr leisten

Die Experten für Überschuldung in München haben einen Faktor für Überschuldung klar herausgestellt: Die Mittelschicht kann sich die Mieten in der Landeshauptstadt schlichtweg nicht mehr leisten, selbst wenn es sich um Doppelverdiener handelt. "Überschuldung in München ist kein Unterschichtproblem", betonte Philipp Ganzmüller, geschäftsführender Gesellschafter von Creditreform München bei der Vorstellung des Schuldneratlas 2019 für die Stadt München. Die Mietkosten sind in der Metropole bei vielen Verbrauchern längst auf Werte von über 30 Prozent des Einkommens gestiegen, auch eine Miete von 50 Prozent und mehr des regelmäßigen Einkommens ist längst nicht mehr die Ausnahme.

Lebenshaltung und Wohnen werden zum Überschuldungsrisiko

Gegenüber der Süddeutschen Zeitung gibt etwa die Sozialreferentin Dorothee Schiwy zu bedenken, „dass trotz stabiler Konjunktur und einer sehr geringen Arbeitslosenquote auch die mittleren Schichten von Überschuldung betroffen sind“. Dadurch wird ein Thema zu einem Überschuldungsrisiko, bei dem die Menschen keine Wahl haben. Eine Wohnung, Strom, Wasser und Lebensmittel braucht nun einmal jeder, auch in einer Stadt wie München. Schiwy ist sich deshalb auch sicher, dass die weiterhin hohen Überschuldungszahlen durch die „Preisexplosion bei den Mieten wie auch die hohen Lebenshaltungskosten“ begründet werden.

Ältere Menschen und Alleinerziehende besonders betroffen

Wie traurig die Situation im Detail ist, zeigt sich schon daran, wer von der Überschuldung in München besonders stark betroffen ist. Laut Schuldnerberatungen suchen sich immer mehr ältere Menschen Hilfe, denn während die Mieten seit Jahren stark ansteigen, sind die Löhne im Verhältnis kaum gestiegen. Ebenfalls besonders schwierig ist die Situation für eine weitere Gruppe: Alleinerziehende. "Familien mit Kindern und Alleinerziehende haben große Probleme, ihr Leben in München zu finanzieren", gibt Erika Schilz von der städtischen Schuldner- und Insolvenzberatung gegenüber der SZ preis. Die Überschuldung in München bleibt ein ernstes Thema. Eine Besserung ist in Anbetracht der weiterhin schwierigen Entwicklung der Mieten aktuell nicht in Sicht. Wer betroffen ist, sollte sich entsprechend unbedingt Hilfe suchen, etwa durch ein Online-Konto ohne Schufa oder durch eine Schuldnerberatung.


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