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28.06.2019

Überschuldung hat immer öfter mit Mietschulden zu tun

Mit steigenden Mieten kämpfen immer mehr Deutsche. Was kann man in einer solchen Situation machen und wie viele Menschen sind betroffen?

Über steigende Mieten hört man mittlerweile fast jeden Tag. Es gibt kaum eine Nachrichtensendung, in der nicht über den Wohnungsmarkt diskutiert wird und auch Tageszeitungen kommen ohne das Thema nicht mehr aus. Überraschen sollte das nicht, denn die Zahlen rund um Mietschulden und deren Gefahren werden immer größer. Besonders in Ostdeutschland zeigt sich eine Situation, die von Jahr zu Jahr schlimmer wird.

Fast jeder Dritte sucht sich wegen Mietrückständen Hilfe

Eine neue Statistik vom Statistischen Bundesamt, die dem heute journal vorliegt, zeigt das ganze Ausmaß der kritischen Situation. Insgesamt 31 Prozent der überschuldeten Haushalte in Ostdeutschland sind demnach auf der Suche nach Hilfe, weil sie mit Rückständen bei der Miete zu tun haben. Das ist fast jeder dritte Hilfesuchende in den neuen Bundesländern, die zudem bezüglich der durchschnittlichen Mieten gar nicht einmal an der Spitze stehen. Im Westen ist die Situation minimal besser, hier macht der Anteil der überschuldeten Verbraucher, die wegen Mietschulden Hilfe suchen, „nur“ 18 Prozent aus. Gravierend ist die Situation für Verbraucher in Deutschland allerdings dennoch, weswegen Schuldnerberatungen schon seit mehreren Jahren Alarm schlagen.

Im Schnitt mit 1,8 Monatsmieten im Rückstand

Auch eine andere Zahl lässt aufhorchen, denn laut derselben Statistik sind die betroffenen Verbraucher im Schnitt mit 1,8 Monatsmieten im Rückstand. Bedenkt man nun, dass nicht alle Hilfesuchenden überhaupt schon in Rückstand geraten sind, die eigene Miete zu bezahlen, ist die Situation der anderen Betroffenen umso schlimmer. Hier sind Mietrückstände von sechs Monaten oder mehr nicht geraden selten – ein Schicksal, das auch Verbraucher kennen, die sich Unterstützung von einem Online Konto ohne Schufa suchen. Schuldnerberatungen nehmen dabei schon seit Jahren einen steigenden Anteil an Verbrauchern wahr, die sich auf Grund von Mietschulden Hilfe suchen.

Probleme in Ballungsräumen sind besonders groß

Das Thema Mietschulden ist besonders in Ballungsräumen oft existenzbedrohend. Gegenüber dem Tagesspiegel hält etwa Christoph Niering, Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter Deutschland (VID) fest, „dass in Ballungsräumen Mietschulden eine zunehmend größere Rolle spielen“. Problematisch ist dies besonders in Hinblick darauf, dass Experten in den nächsten Jahren eine Abkühlung am Jobmarkt und eine höhere Arbeitslosigkeit sehen. Bedeutet das auch sinkenden Mieten? Nein, denn Niering erklärt: „Wenn der Mietmarkt überhaupt auf eine Konjunkturabschwächung nennenswert reagiert, dann nur mit zeitlichen Verzögerungen“. Das Thema Mietschulden wird also auch weiterhin aktuell bleiben und immer mehr Verbraucher in Deutschland in eine schwierige Situation bringen.


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