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Überschuldung im Ruhrgebiet steigt zum achten Mal in Folge

Das Ruhrgebiet bleibt das Problemgebiet schlechthin, wenn es um das Thema Schulden geht. Die Zahlen sind zuletzt noch einmal schlimmer geworden.

Die Entwicklung beim Thema Überschuldung ist in Deutschland seit Jahren über die Regionen hinweg nicht allzu positiv, doch das Ruhrgebiet setzt noch einmal negative Rekorde. Die Problemregion musste im Jahr 2019 laut dem in Bochum vorgestellten Schuldneratlas 2019 von Creditreform zum achten Jahr in Folge einen Anstieg der Zahl der Überschuldeten hinnehmen.

Überschuldungsquote von 14,3 Prozent im Ruhrgebiet

Die Schuldnerquote ist im Ruhrgebiet die höchste für eine Region dieser Größe in ganz Deutschland. Insgesamt sind 14,3 Prozent der Haushalte von einer Überschuldung betroffen, das sind sogar mehr als in vielen Großstädten, die traditionell höhere Schuldnerquoten haben. Auch in absoluten Zahlen gibt es bei der Überschuldung im Ruhrgebiet nur Schreckenszahlen: Ganze 485.651 Menschen über 18 Jahren waren von einer Überschuldung betroffen – eine enorme Zahl. Im Vergleich zum Vorjahr sind noch einmal 3.000 Betroffene dazugekommen. Bei einem Blick auf die Zahlen von 2011 zeigt sich sogar ein Anstieg von 63.400 Bürgern. Besonders problematisch hierbei: Die Überschuldung steigt, obwohl die Bevölkerung schrumpft, was die gesamte Bandbreite des Problems zeigt.

Ruhrgebiet liegt signifikant über Bund und Land

Dass die Situation im Ruhrgebiet besonders problematisch ist, zeigt sich auch an den Vergleichszahlen zu anderen Orten. Im Bundesschnitt liegt die Überschuldung bei nur 10 Prozent und ist im vergangenen Jahr sogar leicht um 0,04 Prozent zurückgegangen. Auch in Nordrhein-Westfalen liegt der Landesschnitt bei nur 11,72 Prozent – und damit in den meisten Landesteilen sogar unter einem Wert von 10 Prozent. Eine positive Entwicklung zeigt sich im Ruhrgebiet zudem kaum. In der historisch wichtigen Industrieregion ist die Quote der Überschuldeten einzig in Dortmund um 0,11 Prozent auf nun mehr 14,33 Prozent gesunken, in allen anderen Städten ist die Quote gestiegen. In Essen lag der Anstieg mit 1,68 Prozent sogar besonders hoch.

Chancen sind im Ruhrgebiet vergleichsweise gering

Auch wenn sich in einigen Städten im Ruhrgebiet etwas tut, ist die Situation von überschuldeten Verbrauchern hier tatsächlich besonders schlecht. Der Arbeitsmarkt floriert schon lange nicht mehr und auch die Löhne steigen bei Weitem nicht so stark wie in anderen Regionen in Deutschland. Auch wegen hoher Arbeitslosenzahlen tun sich viele Menschen im Ruhrgebiet schwer, ihre Schulden hinter sich zu lassen. Natürlich können auch hier Produkte wie das Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung helfen – doch so groß wie in anderen Regionen ist die Hoffnung im Ruhrgebiet leider nicht. Die Überschuldung wird diese Region noch lange verfolgen.


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