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18.04.2015

Unterhaltsverpflichtungen werden während einer Privatinsolvenz vorranging behandelt

Die Privatinsolvenz ist für die meisten Menschen das schlimmste Schicksal. Besonders schwierig ist die Sache dann, wenn man nach einer Trennung noch Unterhalt bezahlen muss. Doch wird Unterhaltszahlungen ein Vorrang gegenüber anderen Forderungen eingeräumt oder erhalten Kinder, die beim Ex-Partner leben, nicht mehr als andere Gläubiger? Rechtlich ist die Sache eindeutig geregelt. Wer trotz der Unterstützung durch ein Online-Konto ohne Schufa in die Privatinsolvenz abgerutscht ist, der gerät insbesondere dann in eine auch persönlich schwierige Situation, wenn er noch Unterhalt für seine Kinder bezahlen muss. Was viele aber nicht wissen ist der Fakt, dass der Unterhalt während einer Privatinsolvenz eine vorzugsberechtigte Forderung ist. Das bedeutet konkret, dass der Teil des Einkommens, der als Unterhalt an den Ex-Partner für die Kinder abgeführt wird, nicht gepfändet wird. Verdient man etwa 2.000 Euro netto im Monat, darf man neben dem Teil des Einkommens, das sowieso pfändungssicher ist, auch noch den Unterhalt für die Kinder begleichen. Erst von dem Teil des Einkommens, der danach noch übrig bleibt, werden die Forderungen anderer Gläubiger bedient. Unterhaltsrückstände sind keine vorrangigen Forderungen

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Anders sieht es, wie aus diversen Urteilen, die auch vom Bundesgerichtshof bestätigt wurden, hervorgeht, beim Thema Unterhaltsrückstände aus. Während der BGH entschieden hat, dass Unterhaltszahlungen für Kinder während einer Privatinsolvenz vorrangig behandelt werden müssen, hat er ebenfalls entschieden, dass Unterhaltsrückstände als normale Forderungen zu betrachten sind. Hat man etwa die letzten zwei Jahre vor dem Antrag auf Privatinsolvenz keinen Unterhalt bezahlt, so wird dieser im Rahmen der Privatinsolvenz genauso behandelt wie die Forderungen aller anderen Gläubiger. Vorrangig wird tatsächlich nur der Unterhalt behandelt, der monatlich für die Kinder fällig wird. Oft ist dieser allerdings so hoch, dass für die anderen Gläubiger nach Abzug des pfändungssicheren Teils und des Unterhaltsanspruches sowieso nichts mehr übrig bleibt. Für Unterhaltsforderungen muss man in die Privatinsolvenz So vorteilhaft die Rechtslage für Kinder ist, so schwierig ist sie für die Unterhaltspflichtigen. Wer etwa auf ein Online-Konto ohne Schufa setzt, um die Privatinsolvenz zu verhindern, der muss oft auch dann, wenn er auf einem guten Weg ist, Privatinsolvenz anmelden. So wird Personen, die unterhaltspflichtig sind, eine besondere Pflicht auferlegt, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Gelingt das ohne Privatinsolvenz nicht, spielt es keine Rolle, ob man auf einem guten Weg ist, sich finanziell zu konsolidieren. Hier wiegt das Interesse, dass die Unterhaltsverpflichtungen beglichen werden, höher als das Eigeninteresse des Schuldners. Natürlich darf man aber trotz allem während einer Privatinsolvenz einen kleinen Teil seines pfändungssicheren Vermögens auf einem Onlinekonto ansparen, um die Wohlverhaltensphase bereits nach drei oder fünf Jahren zu beenden. Onlinekonto hilft im Kampf gegen die Privatinsolvenz Wer keine Kinder hat, der hat meist bessere Möglichkeiten, die Privatinsolvenz zu verhindern. So ist es etwa möglich, mit einem Onlinekonto dank eingebauter Schuldenbremse den Offenbarungseid hinauszuschieben oder sogar komplett zu verhindern. Wer sich daran versucht, seine Finanzen in den Griff zu bekommen, der hat auch in Gesprächen mit seinen Gläubigern meist bessere Chancen. So lässt sich eine Privatinsolvenz oft durch einen Schuldenschnitt oder eine verlängerte Frist zur Rückzahlung der Schulden verhindern. Das Online-Konto kann dabei eine große Hilfe sein.

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