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09.09.2019

VdK Bayern regt Rente für alle an

In Deutschland wird das Thema Armut immer zentraler – besonders bei älteren Menschen. Der Vdk Bayern prescht nun mit einem Vorschlag vor.

Darum, wie problematisch Altersarmut in Deutschland ist, gibt es immer wieder große Diskussionen. Dies liegt primär daran, dass es zahlreiche Möglichkeiten zur Berechnung von Armut gibt. Fragt man allerdings Hilfsorganisationen, die direkt am Menschen dran sind, wird schnell klar: Betroffen sind deutlich mehr Verbraucher, als man im ersten Moment denken mag. Auch auf ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen zunehmend mehr Menschen, auch im hohen Alter. Wieso also gibt es bislang so wenige Vorschläge zum Kampf gegen Altersarmut?

„Großer Systemwechsel“ im Kampf gegen Altersarmut

Der VdK Bayern, einer der wichtigsten Sozialverbände des Landes, hat nun einen „großen Systemwechsel“ angeregt, um das Problem Altersarmut endlich in den Griff zu bekommen. Die Idee baut auf eine komplette Abänderung des Rentensystems auf. Statt wie bisher ein Pflichtsystem nur für Arbeitnehmer zu haben, fordert der VdK auch Beamte und Selbstständige in die Versicherung aufzunehmen und die Beitragssätze entsprechend an das Einkommen anzupassen. Zudem sollen Höchstgrenzen für die Einzahlung wegfallen, damit Gutverdiener nicht prozentual weniger Rentenbeiträge bezahlen müssen als andere. Statt einem flexiblen System soll es zukünftig ein starres geben – am besten ohne Ausnahmen.

Anpassung der Regelsätze durch mehr Geld in der Kasse

Die Idee hinter dem Systemwechsel wird schnell klar: Wenn auch Beamte, gutverdienende Selbstständige und generell Gutverdiener mehr einzahlen müssen, bleibt am Ende mehr Geld übrig – dieses soll allen voran an die schwächsten Mitglieder des Systems gehen. Dafür möchte der VdK Bayern die Regelsätze für die Grundsicherung, die Menschen mit kleiner Rente ausbezahlt bekommen, generell anpassen und zudem regionale Unterschiede in Betracht ziehen. Anstatt zukünftig allen Verbrauchern dieselben Regelsätze zu bezahlen, sollen diese beispielsweise in teuren Großstädten wie München höher ausfallen als in ländlichen Regionen. Bislang werden hier keine Unterschiede gemacht, was für große Probleme in Großstädten sorgt.

„Armut darf nicht kleingeredet werden“

Die Kampagne der VdK Bayern läuft unter dem Hashtag Rentefüralle und soll eine größere Bewegung anstoßen. Die Landesvorsitze des VdK Bayern, Ulrike Mascher, hält dazu fest: „Armut darf nicht kleingeredet werden“. Der Wende beim Thema Armut soll ein breiter gesellschaftlicher Konsens zugrunde liegen, der #Rentefüralle zu einem Erfolg macht. Ob das gelingen wird, lässt sich aktuell noch nicht absehen, allerdings ist die Idee zweifelsfrei interessant. Ohne Frage steht auch fest, dass sich etwas ändern muss, denn die Zahl der von Altersarmut betroffenen Verbrauchern bleibt enorm hoch und wird in den nächsten Jahren ohne Änderungen sogar noch steigen.


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