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Verbindlichkeiten von knapp 30.000 Euro

Über 27.000 Euro muss ein jeder Deutscher als Teil der Staatsschulden tragen – diese sind in den letzten Monaten noch einmal stark gestiegen. Eine Entschuldung wird bei so hohen Beträgen oft schwer.

Großer Unterschied zwischen Realität und Statistik

Die Privatinsolvenzstatistik zeigt schon seit Jahren nur die halbe Wahrheit mit Blick auf die Überschuldung. Das liegt daran, dass ein Großteil der betroffenen Verbraucher sich gegen eine Privatinsolvenz entscheidet und versucht, einen anderen Weg aus den Schulden zu finden. Manch einer versucht es mit einer Schuldnerberatung oder der Hilfe von einem Online-Konto ohne Schufa, viele Verbraucher halten ihre Schulden aber auch einfach hinter dem Berg. Der Schuldenberg der meisten Verbraucher ist allerdings enorm, weswegen eine Entschuldung ohne Privatinsolvenz nur in wenigen Fällen funktioniert.

Knapp 600.000 Verbraucher bei Schuldnerberatungen

Wie viele Verbraucher versuchen, ihre Schulden selbst in den Griff zu bekommen, zeigt sich besonders bei einem Blick auf die Zahl derjenigen, die eine Schuldnerberatung aufsuchen. Laut Daten des Statistischen Bundesamtes waren es im Jahr 2020 gerade einmal 588.000 Personen. Das klingt zwar viel, allerdings gehen Schätzungen davon aus, dass etwa jeder zehnte Verbraucher in Deutschland mit einer Überschuldung zu tun hat. Konkret sucht von diesen vielen Millionen also nicht einmal jeder Zehnte sich die Hilfe von einer Beratungsstelle, was die Problematik sehr gut auf den Punkt bringt. Im Vergleich zum Vorjahr gab es zudem nur einen sehr leichten Anstieg der Hilfesuchenden.

Im Schnitt mit 29.320 Euro in der Kreide

Dass Hilfe in vielen Fällen allerdings zwingend notwendig wäre, zeigt ein Blick auf die Daten des Statistischen Bundesamtes. Dieses hat die vorliegenden Informationen von denjenigen ausgewertet, die sich in den letzten Monaten Hilfe gesucht haben. Zwar ist möglich, dass die Zahlen dadurch etwas verzogen sind, aber dennoch sind die Werte erschreckend. Wer sich Hilfe bei einer Schuldnerberatungsstelle sucht, der stand demnach mit knapp 30.000 Euro in der Kreide – ein Wert, der Sorgen bereitet, denn die Rückzahlung von Schulden in dieser Höhe ist alles andere als einfach. Besonders dann, wenn man nicht den Weg einer Privatinsolvenz wählt.

Mit dem Gehalt kaum zu begleichende Schulden

Doch der Wert von 29.320 Euro wird dadurch noch problematischer, wenn man einen Blick auf die durchschnittlichen Gehälter wirft, die den Schulden gegenüberstehen. Während bei Erwerbstätigen im Schnitt Schulden von 37.038 Euro einem monatlichen Nettoeinkommen von im Schnitt 1.440 Euro gegenüberstehen, sind es bei Arbeitslosen 21.069 Euro Schulden und 934 Euro Nettoeinkommen. Bei Erwerbstätigen sind entsprechend 26 komplette Monatsgehälter notwendig, um die Schulden zurückzuzahlen, bei den Arbeitslosen immerhin „nur“ 23. Dass es kaum möglich ist, die finanziellen Probleme bei solchen Werten in den Griff zu bekommen, dürfte nicht überraschen. Hoffnung macht hier nur das neue Privatinsolvenzrecht.


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