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Vergleichsweise wenige Schulden in den neuen Bundesländern

Der Umgang mit Geld ist für viele Verbraucher ein kritisches Thema. Doch warum sind Menschen in den neuen Bundesländern scheinbar finanziell solider?

Auch wenn die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland seit Jahren rückläufig ist, bleibt das Problem Schulden weiterhin bestehen. Das sieht man schon daran, dass weiterhin viele Menschen auf die Unterstützung von einem Produkt wie einem Onlinekonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung setzen. Auch die Statistik macht die Problematik deutlich, denn in Deutschland gibt es weiterhin fast genauso viele überschuldete Personen wie noch vor fünf oder zehn Jahren. Interessant sind hier allerdings die regionalen Unterschiede, denn gerade in den neuen Bundesländern spielen Schulden eine weniger große Rolle als im Westen.

Weniger Schuldner in den meisten neuen Bundesländern

Natürlich gibt es in Deutschland auch beim Thema Schulden nicht nur schwarz und weiß – so gibt es nicht in allen sogenannten neuen Bundesländern weniger Schulden als in den „alten“ Bundesländern. Doch es fällt auf, dass Länder wie Thüringen, Sachsen oder Brandenburg überraschend wenige Schuldner hervorbringen, während es in Nordrhein-Westfalen, Bremen oder Schleswig-Holsten vergleichsweise viele Menschen mit Schulden gibt. Dazu kommt ein gewisses Nord-Süd-Gefälle, denn in Bayern und Baden-Württemberg gibt es ebenfalls vergleichswenige wenige Verbraucher mit finanziellen Problemen. Generell zeigt sich allerdings, dass es Menschen mit finanziellen Problemen in allen Teilen des Landes gibt. Auf vergleichsweise wenig Hilfe von einem Produkt wie dem Onlinekonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung scheinen aber die Verbraucher im Osten der Republik setzen müssen.

Wesentlich geringere Schulden in Sachsen, Thüringen & Co.

Doch nicht nur die Zahl der Schuldner ist in Bundesländern wie Sachsen oder Thüringen geringer. Genauso wie beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern haben auch Schuldner in Sachsen oder Brandenburg einen vergleichsweise geringen Schuldenberg. Dieser liegt im Schnitt deutlich unter dem im Bundesschnitt, im Vergleich zu manch anderen Bundesländern liegen die durchschnittlichen Schulden sogar bis zu 10.000 Euro niedriger. Wenngleich die Einkommenssituation im Schnitt ebenfalls etwas schlechter ist, schaffen die Verbraucher es in diesen Bundesländern rein statistisch betrachtet schneller wieder aus den Schulden, wenn sie ihr Gehalt komplett für den Schuldendienst aufbringen würden – man spricht hier von der sogenannten Schuldenintensität. Diese wiederum ist in den neuen Bundesländern besonders niedrig, was für ein gutes Wirtschaften der Haushalte spricht.

Weniger Risiko führt zu weniger Schulden

Doch wie erklärt es sich, dass die Verbraucher in den neuen Bundesländern scheinbar besser dastehen als die in vielen alten Bundesländern? Experten vermuten, dass die Menschen auch auf Grund eines anderen Verhältnisses zu Banken und Krediten schlichtweg weniger Risiken eingehen. Wirtschaftlich sind die meisten neuen Bundesländer nämlich auch weiterhin schwächer als die im Westen, was sich auch in niedrigeren Durchschnittslöhnen niederschlägt. Die Menschen in den alten Bundesländern sollten auf Grund höherer Löhne also eigentlich seltener Schulden machen. Experten verweisen aber auch darauf, dass die teils sehr hohen Lebenshaltungskosten in wirtschaftlich starken Regionen Menschen im Niedriglohnsektor in schwierige Situationen bringen. Auch hier sind Verbraucher in den neuen Bundesländern bessergestellt, denn durch die niedrigeren Lebenshaltungskosten lässt sich hier beispielsweise auch mit Mindestlohn einigermaßen leben. Natürlich hilft es aber auch, dass die Menschen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt gut wirtschaften und ihr Geld zusammenhalten.


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