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09.03.2019

Vormieterauskunft kann wichtiger sein als die Schufa

Eine Wohnung zu finden ist heutzutage gar nicht mehr so einfach. Doch kann man einen Vermieter möglicherweise trotz einer schlechten Bonität überzeugen?

Der Wohnungsmarkt in Deutschland wirkt teilweise wie leergefegt. Während sehr viele Verbraucher auf der Suche nach einer Wohnung sind, ist die Auswahl doch stark eingeschränkt. An die hohen Preisen und die starken Erhöhungen der letzten Jahre haben die meisten Verbraucher sich längst gewöhnt. Doch auch wer bereit ist, die inflationären Preise für eine Wohnung zu bezahlen, hat teilweise relevante Schwierigkeiten, an eine Wohnung zu kommen. Der Grund dafür liegt immer wieder an der Bonität, denn wenn das Angebot klein und die Nachfrage groß ist, können sich viele Vermieter ihre potenziellen Mieter aussuchen. Welche Möglichkeiten hat man, um trotz schlechter Bonität an eine Wohnung zu kommen?

Bonität allen ist nur selten der entscheidende Faktor

Spricht man mit Vermietern oder recherchiert zum Thema und fragt bei größeren Gesellschaften nach, die viele Wohnung vermieten, zeigt sich schnell ein klares Bild. Die wenigsten Vermieter lehnen einen Mieter nur deshalb ab, weil die Schufa-Auskunft nicht zu überzeugen weiß. Zwar fordern fast alle Vermieter eine solche mittlerweile direkt bei der Wohnungsbesichtigung oder bei Interesse an der Wohnung an, doch ein entscheidendes Kriterium ist die Bonität deshalb keineswegs in jedem Fall. So kommt es immer wieder vor, dass Verbraucher trotz einer schlechten Bonität eine Wohnung bekommen können. Wichtig sind dann andere Faktoren und natürlich auch eine gewisse Überzeugungskraft. Nur weil man wegen einer schlechten Bonität aber zum Beispiel auf ein Online-Konto ohne Schufa setzt, muss man sich noch keine Sorgen machen – eine Wohnung kann man auch trotz schlechter Schufa bekommen.

Vormieterauskunft spielt sehr wichtige Rolle

Gerade wenn die Bonität allerdings schlecht ist, spielt ein anderes Dokument eine sehr wichtige Rolle. Die Rede ist von der sogenannten Vormieterauskunft. Diese muss von Vermietern in Deutschland ausgestellt werden und zeigen, ob ein Mieter bei seinem Auszug noch Mietschulden hatte oder zwischenzeitlich in Zahlungsverzug geraten ist. Sofern diese Bescheinigung positiv auffällt, sollte man diese auf jeden Fall beim neuen Vermieter vorlegen. Wer eine gute Vormieterbescheinigung hat, der kann auch mit einer schlechten Bonität an eine Wohnung kommen. Die meisten Vermieter sprechen dieser Bescheinigung einen signifikant höheren Wert zu als einer Schufa-Auskunft. Auch deshalb sollte man sich nicht verunsichern lassen, wenn die Schufa-Auskunft nicht gut ist, sondern direkt auf die Vormieterauskunft verweisen. So macht man klar, dass man trotz einer schwierigen Bonität ein guter Mieter ist.

Überzeugungskraft und gute Argumente helfen

Doch Dokumente sind natürlich nicht alles, es kommt immer auch auf den Eindruck an, den man hinterlässt. Wer in einem Gespräch mit dem Vermieter sympathisch rüberkommt, hat meist schon einmal grundsätzlich bessere Chancen. Gerade wenn die Bonität nicht ideal, können zudem die richtigen Argumente von entscheidender Bedeutung sein. Ein solches Argument kann natürlich ein Hinweis auf die gute Vormieterauskunft sein, oft kann es aber auch helfen zu erklären, warum die Bonität nicht so gut ist wie gewünscht. Natürlich heißt das nicht, dass man mit einer schlechten Bonität dieselben Chancen hat – man sollte sich allerdings auch nicht allzu sehr vor der Wohnungssuche fürchten.


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