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15.11.2018

Vorsicht vor Datenklau am Telefon

Das Thema Sicherheit spielt beim Girokonto eine wichtige Rolle, dennoch kommt es immer wieder zu Betrugsfällen. Wie kann sich davor schützen?

In den letzten Monaten hat eine neue Betrugswelle rund um Konten die Runde gemacht. Die Betrüger haben dabei über einen Trick die Telefonnummer von Bankfilialen auf dem Display von Kunden dieser anzeigen lassen. Im Rahmen des Anrufs haben die Betrüger dann angegeben, dass für einen Sicherheitscheck die Übergabe der Log-in Daten für das Online-Banking sowie teilweise weiterer Daten notwendig wäre – viele Kunden sind der Anweisung gefolgt, gingen sie doch davon aus, dass der freundliche Berater tatsächlich von der jeweiligen Bank kommt. Nur – das war er nicht, denn die Betrüger haben einfach nur die Telefonnummer geklont und mit dem Bankdaten der betroffenen Kunden mehrere Überweisungen auf ausländische Kunden getätigt – teilweise mit gravierendem finanziellem Schaden.

Weitergabe von Kontodaten immer vermeiden

Dabei sind die Kunden auf einen Trick hereingefallen, der auf den ersten Blick schwer begreiflich scheint. Wie kann es sein, dass von derselben Telefonnummer angerufen wird, die der Bank zugeteilt ist? Nun, dies ist durch Weiterleitungen leider technisch möglich. So perfide die Masche auch ist, hätten auch die Bankkunden wissen können, dass etwas nicht stimmt. Alle Banken und Bankmitarbeiter weisen immer wieder darauf hin, dass man seine Kontodaten nie und zu keinem Zeitpunkt an eine andere Person weitergeben soll. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa oder ein Girokonto bei der Hausbank handelt. Die Log-in Daten für das Online-Banking sollten ausschließlich dem Kontoinhaber bekannt sein, niemand anderem.

Kontodaten auf Nachfrage nicht weitergeben

Auch Bankmitarbeiter dürfen über ein Konto nur so viel wissen, wie es die entsprechenden Systeme zulassen. Konkret wissen Bankmitarbeiter nichts über den Zugang zum Online-Banking, keine PINs und auch keine TANs für die Durchführung von Zahlungen. All diese Daten sind ausschließlich für den Kontoinhaber vorgesehen, weswegen diese auch auf Nachfrage auf keinen Fall weitergegeben werden sollten. Selbst wenn es sich bei einem Anrufer tatsächlich um einen Bankmitarbeiter handeln sollte und auch wenn man in der Filiale nach den Daten gefragt wird, darf man diese auf keinen Fall herausgegeben. Eine Weitergabe von sensiblen Daten wie diesen am Telefon wäre zudem generell ein großes Risiko, weswegen keine Bank je nach entsprechenden Daten am Telefon fragen würde – zumal eine Datenabfrage bei Telefon seitens einer Bank generell nie erfolgt.

Verbraucher in den allermeisten Fällen im Glück

Betroffen waren von den Betrugsversuchen keine Inhaber eines Online Konto ohne Schufa, dafür allerdings Kunden vieler anderer Banken. Doch auch diese hatten oft Glück im Unglück, denn die Banken haben die Überweisungen ins Ausland häufig automatisch gestoppt und die entsprechende Transaktion noch einmal beim Kunden hinterfragt – dann auch mit einem echten Anruf. Teilweise war es auch noch möglich, bereits getätigte Überweisungen noch rückgängig zu machen. Doch auch wenn viele Verbraucher mit einem blauen Auge davongekommen sind – die Gefahr von Betrügen beim Thema Girokonto bleibt groß. Deshalb sollte man sich noch einmal vor Augen führen, dass die Weitergabe von Kontodaten und Log-in Daten für das Online-Banking nie erfolgen sollte, auch wenn angebliche die Bank nachfragt.


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