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23.02.2019

Warum kommt die Privatinsolvenz nicht für jeden in Frage?

Ist die Privatinsolvenz überhaupt der richtige und gleichzeitig ein sinnvoller Weg bei einer Überschuldung? Diese Frage stellen sich immer mehr Verbraucher.

Menschen mit Schulden wundern sich nicht nur in den letzten Monaten immer wieder darüber, wie positiv die Nachrichten sind. Wirtschaftswachstum, Boom, historisch niedrige Arbeitslosenzahlen, immer höhere Löhne. Diese Wundermeldungen kommen nur leider keineswegs bei jedem an, denn wie mehrere Statistiken zeigen, bleiben viele Verbraucher bei der Entwicklung auf der Strecke. Sie verdienen nicht mehr oder bleiben arbeitslos. Dazu kommt auf der anderen Seite ein typisches Problem in Boom-Zeiten: Alles im täglichen Leben wird teurer, die Mieten steigen und auch die Nebenkosten sind auf Rekordniveau. Dass da immer wieder Verbraucher in eine Überschuldung abrutschen, sollte niemanden wirklich verwundern. Doch bei immer weiter sinkenden Privatinsolvenzzahlen fragen sich immer mehr Menschen, ob eine solche überhaupt noch ein Ausweg ist.

Privatinsolvenz scheint nur noch eine Notlösung zu sein

Auch die Zahl der Privatinsolvenzen ist so etwas, dass sich Politiker gerne als Erfolg auf die Fahne schreiben. Rein von den Zahlen her gesehen auch zurecht, denn die Zahl der Privatinsolvenzen geht in Deutschland seit Jahren stark zurück und liegt so niedrig wie nie zuvor. Von Jahr zu Jahr wird ein neuer Rekord gebrochen. Doch ein echter Erfolg ist das nur teilweise, denn die Zahl der überschuldeten Verbraucher ist in Deutschland gleichzeitig keineswegs rückläufig. Auch auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa setzen weiterhin sehr viele Menschen in Deutschland. Einzig stellt sich heraus, dass immer mehr Menschen sich gegen eine Privatinsolvenz entscheiden. Doch was führt dazu, dass immer weniger Verbraucher eine Privatinsolvenz als sinnvolle Option sehen?

Durchschnittliche Schulden oft nicht sonderlich hoch

Dass die Zahl der Menschen, die sich für eine Privatinsolvenz entscheiden, rückläufig ist, ist aus verschiedenen Gründen interessant. Besonders erwähnenswert ist sicherlich, dass das Privatinsolvenzrecht in Deutschland vor wenigen Jahren sogar reformiert wurde. Mittlerweile können Verbraucher die Insolvenz sogar nach drei oder fünf statt wie davor ausschließlich nach sechs Jahren beenden. Erste Zahlen und Erfahrungsberichte zeigen allerdings, dass nur sehr wenige Menschen davon auch wirklich Gebrauch machen können. Dazu kommt ein weiteres Problem: Besonders die Zahl der Menschen mit vergleichsweise niedrigen Schulden hat in den letzten Jahren zugenommen. Überschuldete Personen haben oft nur noch Schulden im mittleren vierstelligen Bereich – hier lohnt sich eine Privatinsolvenz schon auf Grund der hohen Verfahrungskosten selten.

Komplexer Weg zur Privatinsolvenz hält ab

Doch es gibt noch einen weiteren Grund, der wohl eine relevante Rolle dabei spielen, die Zahl der Privatinsolvenzen vergleichsweise gering zu halten. Der Weg zu dieser ist in Deutschland, anders als in vielen anderen Ländern, alles andere als einfach. Verbraucher müssen zuerst eine außergerichtliche Einigung mit ihren Gläubigern anstreben, danach versucht das Gericht noch einmal dasselbe – dann mit niedrigeren Schwellen. Nur wenn beide Versuche scheitern und die Verbraucher immer noch in die Privatinsolvenz wollen, kann der endgültige Antrag gestellt werden. Dass sich da viel Verbraucher dazu entscheiden, lieber einen anderen Weg zu gehen und zum Beispiel auf ein Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung zu setzen, sollte niemanden wirklich überraschen. Die sinkende Zahl der Privatinsolvenzen hat eben keineswegs damit zu tun, dass das Schuldenproblem in Deutschland besiegt wäre.


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