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Was bedeutet Kurzarbeitergeld für Verbraucher?

Viele Menschen müssen auf Grund der Coronakrise in Kurzarbeit. Doch was bedeutet das und wie viel Geld kommt noch auf dem Konto an?

Kurzarbeit ist aktuell wieder ein großes Thema, denn auf Grund der Coronakrise müssen zahlreiche Firmen ihre laufenden Kosten senken. Eine der ersten Maßnahmen ist es dabei oftmals, die Mitarbeiterkosten zu reduzieren, was für viele hunderttausend oder gar Millionen Verbraucher in Kurzarbeit enden könnte. Doch was genau heißt das überhaupt und wie viel Geld bekomme ich?

60 bis 67 Prozent der regulären Bezüge

Gerade wer sowieso bereits finanziell nur gerade so über die Runden kommt und etwa auf ein Online Konto ohne Schufa setzt, für den könnte Kurzarbeit zu einem echten Problem werden. Bei Kurzarbeit gibt es nämlich nur noch 60 bis 67 Prozent der regulären Nettobezüge – zumindest dann, wenn man vom Arbeitgeber im Rahmen der Kurzarbeit komplett freigestellt. 60 Prozent des Gehaltes erhalten diejenigen, die keine Kinder haben. Wer mindestens ein unterhaltspflichtiges Kind hat, der erhält 67 Prozent der Bezüge. Entsprechend handelt es sich um relevante Einbußen. Wer bislang etwa 2.000 Euro netto im Monat verdient hat, erhält in Kurzarbeit nur noch 1.200 beziehungsweise 1.340 Euro – alle laufenden Kosten müssen aber natürlich dennoch weiterhin gedeckt werden.

Kurzarbeit kann auch begrenzte Stunden bedeuten

Es kann daher auch Sinn ergeben, beim Arbeitgeber eine alternative Regelung zu finden, etwa eine teilweise Kurzarbeit. Im Rahmen dieser ist es beispielsweise möglich, die Stundenzahl zu reduzieren und dennoch auf Kurzarbeit zu setzen. Arbeitet man beispielsweise nur noch 20 statt 40 Stunden, erhält man weiterhin 50 Prozent der Bruttobezüge und darüber hinaus für den Ausfall der anderen 20 Stunden noch einmal 60 Prozent der üblichen Nettobezüge als Kurzarbeitergeld. Das bedeutet, dass man bei einer Halbtagsstelle im Rahmen der Kurzarbeit beispielsweise am Ende knapp 75 Prozent des üblichen Gehaltes erhält – dies kann die finanzielle Situation oft ein wenig aufbessern und sorgt dennoch dafür, dass der Arbeitgeber eine Ersparnis erzielen kann.

Zusatzverdienst wird auf Kurzarbeitergeld angerechnet

Wichtig ist auch, dass Verbraucher keine Möglichkeit haben, zum Kurzarbeitergeld etwas dazuzuverdienen. Ein Zusatzverdienst, der erst nach dem Beginn der Kurzarbeit aufgenommen wird, muss angerechnet werden. Ergo erhält man dann schlichtweg weniger Kurzarbeitergeld – eine Ausnahme für dringend notwendige Tätigkeiten der Daseinsvorsorge wird aktuell allerdings erwogen. In jedem Fall allerdings zeigt sich, dass Kurzarbeitergeld für viele Arbeitgeber ohne Zweifel eine gute Maßnahme ist. Für Verbraucher allerdings kann das Kurzarbeitergeld finanziell große Schwierigkeiten bedeuten, denn mit 60 bis 67 Prozent des üblichen Gehalts kommen viele nicht über die Runden und müssen dadurch möglicherweise sogar Schulden machen.


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