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14.05.2019

Was macht Orte ohne Überschuldung aus?

Wer sich mit Statistik auseinandersetzt, der stößt auf einige spezielle Ergebnisse. Etwa auch beim Thema Schulden, denn es gibt Orte ohne private Verschuldung.

In Großstädten ist teilweise eine hohe fünfstellige oder sogar sechsstellige Zahl an Verbrauchern (in Berlin) von einer Überschuldung betroffen – und anderswo ist einfach niemand betroffen? Das klingt verrückt, aber ist einer dieser typischen statistischen Effekte, den man beobachten kann, wenn man sich kleinere Gemeinden ansieht. In bestimmten Orten im Süden der Republik, aber auch teilweise anderswo gibt es entweder gar keine Verbraucher mit Schulden oder nur sehr wenige. Prozentual und auch in absoluten Zahlen ist die Zahl der Überschuldeten in diesen Gemeinden nahezu nicht vorhanden. Wie kann das sein und was genau machen die Menschen in diesen Orten richtig?

Weniger Verschuldung auf dem Land

Generell zeigt sich bei der Statistik schon bei einem Blick auf die „großen“ Zahlen, dass die Verschuldung allen voran in Städten eine relevante Problematik ist. Auf dem Land ist die durchschnittliche Zahl von überschuldeten Verbrauchern generell signifikant geringer. Die Gründe dafür sehen Schuldnerberater in vielen verschieden Bereichen. Da sind etwa die Finanzen, so wird der Dispositionskredit auf dem Land signifikant weniger genutzt und Verbraucher setzen seltener auf Kredite. Produkte wie ein Online Konto ohne Schufa, die ohne einen Dispositionskredit daherkommen, können auch Städtern dabei helfen, nicht versteckt in die Überschuldung zu geraten. Doch auf dem Land ist das gar nicht notwendig, denn finanziell agieren Verbraucher hier schlichtweg deutlich konservativer. Das ist eine der Erklärungen für die Gemeinden ohne Schulden.

Weit weg von den großen Metropolen

Es ist aber nicht nur die konservative Art der Menschen auf dem Land, die dazu führt, dass Schulden hier schlichtweg eine geringere Rolle spielen. Die Distanz zum Thema Überschuldung scheint durchaus auch geografisch zu sein, denn geringere Schuldnerzahlen gibt es gerade weit weg von Metropolen und damit dem großen Geld. In Bayern ist die Überschuldung nicht rund um München am niedrigsten, in Sachsen nicht rund um Leipzig, sondern stattdessen weit weg von den wichtigsten Wirtschaftsmetropolen. Die Gründe dafür sehen Experten unter anderem darin, dass die Mieten hier eine weniger größere Belastung für die Finanzen der jeweiligen Verbraucher sind. Damit aber noch nicht genug, dazu kommt, dass die Menschen hier scheinbar auch anders auf das Thema Geld blicken und es einen anderen gesellschaftlichen Zusammenhalt gibt. Dadurch, dass in vielen ländlichen Gegenden nahezu jeder jeden kennt, hilft man sich auch einmal so finanziell aus – ganz ohne Banken und damit auch ganz ohne Überschuldung.

Einzelfälle und die Welt der Mittelständler

Am Ende ist die Statistik aber auch in Hinblick auf Gegenden mit besonders wenigen Schuldnern nicht komplett einheitlich. Die Orte mit nahezu keinen Schuldnern sind absolute Einzelfälle und auch ansonsten vergleichbare Gemeinden können nicht zwingend mithalten. Ein weiterer Grund können laut Experten kleinere Wirtschaftscluster sein, in denen zum Beispiel kleinere Mittelständler angesiedelt sind. Zu groß dürfen die Cluster aber nicht werden, denn dann kommen wieder die Probleme der Großstadt zurück – eine perfekte Erklärung für die in Hinblick auf die Finanzen so erfolgreichen Gemeinden beziehungsweise deren Bürger gibt es also nicht. Dennoch zeigt sich gut: Es kann auch ohne Überschuldung gehen, zumindest in der Idylle des Landes.


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