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08.01.2019

Wie könnte ein faires Scoring in Deutschland aussehen?

Die Schufa und ihr Scoring-System steht immer wieder in der Kritik. Doch wie könnte ein faires Scoring aussehen?

Die Kreditwürdigkeit von Verbraucher ist ein schwieriges Thema, denn wo es Gewinner gibt, da gibt es immer auch Verlierer. Damit möglichst viele Menschen an einen Kredit kommen und die Banken möglichst viel über die Kundenbeziehung wissen, braucht es Dinge wie ein Scoring und auch Auskunfteien als Zwischenspieler – ansonsten würde das Finanzsystem nicht funktionieren. Dass es also auch immer Verbraucher gibt, die auf Grund finanzieller Schwierigkeiten auf ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen, ist kein Wunder. Bleibt aber dennoch eine Frage: Wie könnte das Scoring insofern fairer sein, dass Fehler aus der Vergangenheit nicht mehr so lange eine Rolle spielen? Und wie kann verhindert werden, dass falsche Angaben in der Bonitätsauskunft von vornerein Menschen benachteiligen?

Scoring geht auch deutlich transparenter

Dass viele Menschen auf ein Online Konto ohne Schufa setzen und eine gewisse Furcht von der Schufa haben, liegt unter anderem daran, dass Transparenz bei der Auskunftei im Prinzip ein Fremdwort ist. Wie genau die sogenannte Score berechnet wird, welche die Wahrscheinlichkeit aufzeigt, dass ein Verbraucher bezahlt, wird nicht kommuniziert. Die sogenannte Selbstauskunft bringt nur bruchstückhafte Zahlen, die für den Laien kaum Aussagekraft haben. Dass die Schufa ihre Formel zur Berechnung der Bonität für sich behalten darf, wurde höchstrichterlich bestätigt. Doch ist es deshalb richtig? Das ist die entscheidende Frage, denn in anderen Ländern läuft das Scoring für Verbraucher signifikant transparenter. Kurioserweise ist gerade die USA, ein Land, in dem staatliche Regulierungen besonders lose oder gar nicht vorhanden sind, das beste Beispiel für ein transparenteres System.

Fünf Aspekte bewerten die Bonität eines Verbrauchers

Bei der sogenannten Fico-Score, die in den USA besonders wichtig ist, spielen genau fünf Aspekte eine Rolle zur Einschätzung der Bonität. Allesamt haben eine besondere Gewichtung, sodass ein jeder Verbraucher zumindest grob ausrechnen kann, wie andere die Erfüllungswahrscheinlichkeit einer Zahlung sehen. Dabei gelten die folgenden Werte und Gewichtungen:

  • 35 Prozent – Zahlungshistorie
  • 30 Prozent – Schuldenlast
  • 15 Prozent – Länge der Kredithistorie
  • 10 Prozent – Art der Kredite
  • 10 Prozent – Jüngste Kreditanfragen

An sich unterscheidet sich das System in den USA vermutlich gar nicht so stark von dem, welches die Schufa anwendet, denn Zahlungshistorie, Schuldenlast und die Länge der Kredithistorie spielen in Deutschland ebenfalls eine wichtige Rolle, genauso auch jüngere Kreditanfragen sowie die Art der Kredite. Doch hierzulande fließen zum Beispiel auch allgemeine Werte in die Bonität ein, etwa werden junge Männer meist schlechter bewertet als alte Frauen – bei ansonsten gleichen Werten. In den USA wäre dies beim Fico-Score nicht möglich.

Diskriminierende Merkmale sollten entfernt werden

Auch andere Länder wie Südafrika und teilweise auch Frankreich und die Niederlande zeigen zudem, dass Scoring auch ohne diskriminierende Werte funktioniert. Das Geschlecht, das Alter oder der Wohnort dürfen hier für die Einschätzung keine Rolle spielen. In Deutschland ist das anders, denn je nachdem wie viele Daten die Schufa von einem Verbraucher hat, spielen Merkmale wie dieser eine größere oder weniger große Rolle. Dazu kommt: Die Schufa erstattet selbst den Datenschutzbehörden kaum Bericht – auch das ist in anderen Ländern ganz anders.


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